Im Schatten des Rücktritts von Intel-CEO Bob Swan hat der Prozessorhersteller ganz nebenbei auch die Mini-PC-Generation NUC 11 angekündigt. Gleich drei Mini-PC-Serien und 44 neue Modelle in verschiedenen Größen und Konfigurationen wurden vorgestellt. Das für die Consumer-Messe interessante Modell und Flaggschiff hört auf den Namen „Phantom Canyon“. Neben einem der neuen Tiger Lake-Prozessoren (Core i7-1165G7) ist hier auch eine Nvidia GeForce RTX 2060 verbaut. Die ist zwar bereits einige Jahre alt, eignet sich allerdings nach wie vor recht gut fürs Mittelklasse-Gaming.
Für die Digital Signage-Branche interessant sind die NUC 11 der Pro-Serie. Hier verbaut Intel vPro-Varianten seiner Tiger Lakes, genauer den Core i3-1115G4, Core i5-1135G7, Core i5-1145G7, Core i7-1165G7 und Core i7-1185G7. In Kombination mit den zwei Gehäusegrößen und anderen Angeboten hält Intel insgesamt 20 Variationen bereit. Die i3 setzt auf ‚Intel UHD‘ als Grafikeinheit, die anderen Modelle auf das neue ‚Intel Iris X‘.
Alle NUCs lassen bis zu 64 GB Dual-Channel-DDR4-3200 Arbeitsspeicher zu und verfügen über i225-LM Ethernet für Geschwindigkeiten von bis zu 2,5 Gbit/s. Auch Wi-Fi 6 ist an Bord. Anschlüsse gibt es drei USB 3.2 Typ A, einen USB 2.0 Typ A, zwei HDMI 2.0b Ports sowie zwei Thunderbolt-Ports. Allerdings unterstützt nur einer davon die neue Version 4. Via HDMI ist der Support von bis zu vier Displays gleichzeitig möglich. In der Grundausstattung verbaut Intel zudem eine 500 GB Gen 4 NVMe SSD samt Windows Pro 10 Betriebssystem.
Alle genauen Specs finden sich im offiziellen Datenblatt zur NUC 11 Pro Serie von Intel.