Kräftige Wachstumssignale

Deutschland startet durch

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich erneut deutlich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 101,8 Punkte gestiegen. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage erheblich besser. Auch der Optimismus mit Blick auf das zweite Halbjahr nahm zu.
ifo Geschäftsklimaindex Juni 2021 (Quelle: ifo)
ifo Geschäftsklimaindex Juni 2021 (Quelle: ifo)

Die deutsche Wirtschaft schüttelt die Coronakrise ab – das zeigen alle aktuellen Indikatoren wie der Ifo-Index und der IHS Markit Einkaufsmanager Index. Die Kunden der Digital Signage Branche und Werbetreibende von DooH-Netzwerken erwarten ein Boom:

  • Im Verarbeitenden Gewerbe ist der ifo-Index gestiegen und erreichte den höchsten Wert seit April 2018. Die Unternehmen waren deutlich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen fielen etwas weniger optimistisch aus. Unter der generell sehr guten Entwicklung in den Industriebranchen ragen insbesondere der Maschinenbau und die Elektroindustrie heraus. Sorgen bereiten vielen Unternehmen die zunehmenden Engpässe bei Vorprodukten.
  • Im Dienstleistungssektor machte der Geschäftsklimaindex einen deutlichen Sprung nach oben. Die Indikatoren zu Lage und Erwartungen legten merklich zu. Vor allem die Logistikbranche und die IT-Dienstleister berichteten von sehr gut laufenden Geschäften. Die Dienstleister rechnen mit markant steigenden Umsätzen, auch im krisengeplagten Gastgewerbe.
  • Im Handel führten die Öffnungen zu einer deutlichen Verbesserung des Geschäftsklimas. Dies war auf merklich besser laufende Geschäfte zurückzuführen. Auch die Erwartungen fielen optimistischer aus. Insbesondere im Einzelhandel war die Entwicklung steil nach oben gerichtet. Der Index zur aktuellen Lage legte so stark zu wie noch nie zuvor.

Doch die Erholung auf der Digital Signage und DooH-Nachfrageseite kommt noch nicht 1:1 bei den Anbietern an. Die stockenden Lieferketten verzögern das Displays, Mediaplayer und Software installiert und betrieben werden. Doch zum Ende des dritten Quartal sollen sich auch wieder die Hardware-Lieferketten entspannen. Der Preisdruck hat sich jedoch in der gesamten Wirtschaft weiter verstärkt, was zum Teil auf einen Rekordanstieg der Kosten bei Dienstleistern wie Digital Signage und DooH zurückgeführt werden kann, denn auch hier machen sich die höheren Einkaufspreise von Komponenten in der Produktion und höhere Transportkosten zunehmend bemerkbar.Darüber hinaus sind auch die Personalkosten weiter gestiegen.

Für 2022 kann die Digital Signage Branche wieder mit Rekordumsätzen rechnen. Es läuft darauf hinaus das die Pandemie „zwei verlorene Jahre“ verursacht hat.

Den aktuellen Stand der Digital Signage und DooH Branche diskutiert invidis mit mehr als 50 Experten aus der Branche auf dem DSS Europe