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Collaboration

Wie die Arbeitswelt der Zukunft aussieht

Das Thema Home Office beschäftigt auch in Zeiten von Corona-Lockerungen die Gemüter. Denn Remote Working wird bleiben und Einfluss auf die Arbeitsstruktur von ganzen Berufszweigen nehmen – vor allem für die jüngere Generation.
Home Office ist aus unserem Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. (Foto: Yasmina H/Unsplash)
Home Office ist aus unserem Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. (Foto: Yasmina H/Unsplash)

Umfragen zu Home Office und der damit gewonnenen Mobilität gibt es zurzeit viele. Kein Wunder, denn einerseits lief im Juli die Home-Office-Pflicht aus, andererseits werden die Pandemie-Erfahrungen die Arbeitswelt nachhaltig prägen – und damit sowohl die eingesetzten Technologien als auch den Umgang mit den Mitarbeitern.

Hybrides Arbeiten: Welcome to New Work!

So führte jüngst Forsa eine Umfrage im Auftrag der „Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen“ durch. Hierfür wurden 1.009 Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) will auch nach dem Ende der Corona-Pandemie das digitale Arbeiten – Home Office, Videokonferenzen und ähnliches – nutzen. Am ausgeprägtesten ist der Wunsch, weiterhin digital von zu Hause zu arbeiten, bei der Zielgruppe der 30- bis 44-Jährigen; hier wollen mehr als zwei Drittel, 71 Prozent, nicht mehr auf das digitale Arbeiten verzichten.

Arbeitsleben hat sich stark gewandelt

Ähnliche Ergebnisse finden sich auch im Report „The Future of Work“ von Sharp. Hierfür befragte das Unternehmen bereits im September vergangenen Jahres rund 6.000 Büroangestellte in kleinen und mittleren Unternehmen. Ziel war es herauszufinden, welchen Einfluss die Corona-Pandemie vor allem auf die jüngste Generation an Büroarbeitern und deren Anforderungen an ihren Arbeitsplatz hatten.

So gaben 66 Prozent der 21- bis 30-Jährigen an, dass die Möglichkeit, von überall aus zu arbeiten, für sie an Bedeutung gewonnen habe. Gleichzeitig sagten 56 Prozent von ihnen, dass auch die Möglichkeit, Kollegen physisch zu treffen, seit der Pandemie wichtiger geworden sei.

36 Prozent von ihnen würden es begrüßen, wenn der Arbeitgeber in ihr Home-Setup investiere –´zum Beispiel passende Schreibtische und Stühle –, sodass sie sich wohler fühlten. Zudem gaben 28 Prozent an, dass sie sich den Einsatz von künstlicher Intelligenz wünschten, wenn es um das Messen von Arbeitsplatzbedingungen wie Temperatur oder Luftqualität gehe.

Wie motiviert man Mitarbeiter im Home Office?

67 Prozent der Jüngeren haben während der Pandemie von zuhause aus gearbeitet. Für rund zwei Drittel davon bedeutete dies, dass sie ihr Privatleben aufgrund der erhöhten Flexibilität besser organisieren konnten. Welchen Einfluss das Home Office auf die Produktivität hatte, scheinen die Meinungen gespalten zu sein: Zwar bestätigten etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) , im Home Office produktiver zu arbeiten – doch genauso viele gaben zu, zuhause Probleme mit der Motivation zu haben.

Die Ergebnisse des Sharp-Reports würden eine grundsätzliche Änderung des Arbeitsbegriffs, vor allem bei den Jüngeren, bestätigen, wird die Psychologin Viola Kraus in der Publikation zitiert. Das habe auch großen Einfluss darauf, wie Unternehmen junge Talente für sich gewinnen und fördern können: „Die feste Struktur von Arbeit gerät in Bewegung: Die Leute brauchen das Gefühl, dass sie sich weiterentwickeln. Da sich heutzutage die Dinge so schnell ändern, brauchen wir ein eher horizontales Konzept als das der klassischen Karriereleiter.“

Gerade im Home Office sei es eine Herausforderung, junge Menschen konstant zu motivieren. Daher nehme der hybride Arbeitsplatz – und die entsprechende technologische Ausstattung – in Zukunft eine so wichtige Rolle ein.

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