Displays

Data Modul setzt auf Touchless

Der Münchner Displayspezialist Data Modul bietet ein breites Spektrum an Spezialdisplays – von Open Frame bis hin zu Touch-Sonderlösungen. Data Modul setzt dabei auf kapazitiv-basierte Gestensteuerung sowie kamerabasierte Gestensteuerung, die Handbewegungen mittels passender Softwarelösung in Cursorbewegungen übersetzt.
Data Modul Touchlösungen (Foto: Data Modul)
Data Modul Touchlösungen (Foto: Data Modul)

Die zwei Touch-Ansätze unterscheiden sich in ihrer Funktionalität und ihrem Aufbau und können in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungsbereich sowie der späteren Wunschgröße des Touchscreens oder Systems eingesetzt werden.

Bei der kapazitiven Gestensteuerung kommt ein eigenentwickeltes Controllerboard auf Basis der GestIC-Technologie zum Einsatz, das 2D-PCAP Funktionalität mit 3D-Gestensteuerung kombiniert. Dadurch wird eine nahtlose Synchronisation zwischen 2D PCAP Touch-Scan und 3D Gesten-Scan gewährleistet und ermöglicht neben der gewohnten Toucheingabe auf dem Bildschirm auch eine berührungslose Systemeingabe mit Hilfe von einfachen Handbewegungen. Dabei umfasst das Repertoire der GUI-Software verschiedenste Gesten, die vom kapazitiven Sensor erkannt und in entsprechende Systembefehle übersetzt werden. Meistgenutzte Gesten sind Flick/Swipe, die nicht nur für vertikale (hoch/runter) sondern auch horizontale (links/rechts) Aktionen genutzt werden kann. Weitere Gesten wie beispielsweise AirWheel (Dreh-Geste) können auch implementiert werden.

Die kapazitiv-basierte Gestensteuerung zeichnet sich durch eine einfache Integration in ein bestehendes System aus und wird vor allem bei Diagonalgrößen von 5 bis 15,6 Zoll eingesetzt, da in diesem Größenbereich die Gesten von den umlaufenden Sende- und Empfangselektroden optimal erkannt werden können.

Für großformatigere Diagonalen bietet Data Modul nun auch eine kamerabasierte Touchless-Lösung an. Bei dieser Technologie werden die vom Anwender ausgeführten Handbewegungen automatisch von der Software der speziell entwickelten Plug&Play-Kameralösung erkannt und mittels eines virtuellen Modells in entsprechende Bildschirmcursor-Aktionen umgewandelt. In Abhängigkeit von dem Erfassungswinkel der verwendeten Kamera lassen sich so interaktive UI-Displayfläche von bis zu 29 Zoll im Hochformat sowie bis zu 40 Zoll im Querformat realisieren, wobei die Gesamtdisplaydiagonale auch deutlich größer sein darf als die eigentliche UI-Aktionsfläche.

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