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US-Sanktionen gegen Hikvision

Die Integration von Hikvisions Überwachungskameras, Sensoren und Digital Signage-Displays (Videowall-Display Marktführer in China) in Digital Signage- und Digital-Retail-Projekte in der westlichen Welt könnte schnell ein Ende finden. Die USA planen laut Medienberichten heute noch Sanktionen gegen Hikvision.
Hikvision HQ in Shenzen (Foto: Hikvision)
Hikvision HQ in Shenzen (Foto: Hikvision)

Der Aktienkurs von Hikvision brach am Donnerstag bei der Eröffnung um 10 Prozent ein, nachdem die USA laut Medienberichten harte Sanktionen gegen den chinesischen Hersteller von Überwachungskameras verhängt hatten, dem vorgeworfen wird, Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen.

Hikvision ist damit der erste große chinesische Technologiekonzern, gegen den die USA Sanktionen im Zusammenhang mit den Menschenrechten verhängen. Die Trump-Administration setzte Hikvision und andere chinesische Unternehmen, darunter Huawei, 2019 auf eine schwarze Liste, die es US-Konzernen untersagt, mit ihnen Geschäfte zu machen.

Auch in EMEA setzen viele Kunden auf die kostengünstigen Überwachungskameras und Sensoren von Hikvision. Die neuen Sanktionen könnten den Kauf und die Nutzung von Hikvision-Lösungen schwierig bis unmöglich machen.