M&A

Displayhersteller übernimmt Software-Anbieter

Der taiwanesische Displayhersteller AUO übernimmt mit Rise Vision einen führenden Digital Signage CMS-Anbieter. Rise Vision ist führend mit dedizierten Softwarelösungen im Education-Markt und vergleichbar mit Heinekingmedia im DACH-Markt. Für die AUO-Gruppe ist es bereits die dritte Übernahme eines CMS-Anbieters nach ComQI und John Ryan.
AUO übernimmt Rise Vision (Foto: Rise)
AUO übernimmt Rise Vision (Foto: Rise)

Die Konsolidierung des globalen Digital Signage-Marktes geht weiter voran; nun wurde bekannt, dass AUO, einer der größten Displaypanel-Hersteller der Welt, bereits im April den CMS-Anbieter Rise Vision übernommen hat. Erst jetzt wurde der Deal in Höhe von 29 Millionen USD nach Freigabe der Kartellbehörden veröffentlicht. Rise Vision ist der führende amerikanische Software-Anbieter für Digital Signage-Lösungen im Bildungsbereich und ähnlich aufgestellt wie Heinekingmedia in Deutschland.

Der Kauf eines CMS-Anbieters ist nicht neu für AUO, in der Vergangenheit hatten die Taiwanesen bereits ComQI und den Bankspezialisten John Ryan übernommen. Als Panelhersteller beliefert AUO ähnlich wie BoE oder Samsung Display in der Regel bekannte Displayhersteller mit LCD-Panels und produziert White-Label-Lösungen, die unter anderem Marken angeboten werden.

Doch der LCD-Markt befindet sich im Umbruch und AUO scheint mit der Übernahme einen direkten Zugang zu Endkunden zu bekommen. Die Transaktion zielt primär auf den nordamerikanischen Education-Markt (K12 – von Kindergarten bis zu High Schools).