Österreich-Studie

109 Minuten täglich für OoH

Österreichische Medienstudie beweist Relevanz von Out-of-Home: Die Menschen sind wieder außer Haus unterwegs. Durchschnittlich 109 Minuten haben Außenwerber die Chance, die Bürger zu erreichen.
Ob beim Shopping oder auf dem Weg zur Arbeit: OoH hat laut aktuellen Mobilitätswerten Reichweitenpotenzial in Österreich. (Foto: Gewista)
Ob beim Shopping oder auf dem Weg zur Arbeit: OoH hat laut aktuellen Mobilitätswerten Reichweitenpotenzial in Österreich. (Foto: Gewista)

Die Österreicher sind zurück auf den Straßen: 84 Prozent der Bevölkerung sind durchschnittlich 109 Minuten am Tag unterwegs – das zeigt der Media Server 3.0, eine Studie zur Nutzung von Medien. Damit liegen die Mobilitätswerte wieder auf Vor-Corona-Niveau – eine gute Nachricht für Out-of-Home. Auf den Individualverkehr entfallen durchschnittlich 54 Minuten, auf den Fußweg 30 Minuten. Das Fazit von Österreichs großen OoH-Vermarktern: Außenwerbung lohnt sich.

„Die aktuellen Ergebnisse des Media Server bestätigen, was wir im Tagesgeschäft erleben: OoH zahlt sich aus“, sagt Brigitte Ecker, CEO von Epamedia. „Sie schafft innerhalb kürzester Zeit Aufmerksamkeit und hohe Reichweiten und wird dabei in hohem Maße akzeptiert, da Außenwerbung eben „out of home“ stattfindet.“ OoH sei daher eine unverzichtbare  Konstante im Werbe-Mix.

Auch die Jugend sieht OoH

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Nicht nur Social Media ist für junge Menschen relevant. Insgesamt 491 Minuten pro Tag nutzen 14-29-Jährige die Medien TV, Radio, Print, Online und OoH. Weitere 64 Minuten entfallen auf soziale Netzwerke. Franz Solta, den CEO von Gewista, freut dieses Ergebnis besonders. Man habe geglaubt, die Jugend an die GAFA+ (Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft) verloren zu haben, sagt er. Um diesen Trend aufrecht zu erhalten, will Gewista verstärkt auf DooH und Programmatic setzen: „Die sukzessive Digitalisierung der Rolling Boards, aber auch programmatische Buchungsmöglichkeiten sollen Out-of-Home in der Medienlandschaft Österreichs noch stärker verankern.“

Auch die Geschäftsführerin von ÖBB Werbung Karin Seywald-Czihak gibt sich zufrieden mit den Media-Server-Ergebnissen. Am höchsten ist das Mobilitätsniveau laut der Studie bei den Berufstätigen. Vor allem auf dem täglichen Weg zu Arbeit lassen sich die Österreicher mit OoH erreichen, aber auch auf dem Weg zum Shoppen oder in der Freizeit.

Media Server 3.0

Die Media-Server-Studie untersucht die Nutzung der klassischen Mediengattungen (TV, Radio, Print, Online/Social Media, Out of Home) in Österreich. Der Verein Mediaserver AGTT gibt dafür  5.000 Online-Interviews in Auftrag. Befragt wird die österreichische, deutschsprechende Bevölkerung ab 14 Jahren, durchführendes Institut ist die GfK Austria. Den Media Server 3.0 veröffentlichte der Verein Ende des zweiten Quartals 2022.