Ströer-Tochter

Statista wächst stark im H1

Der Umsatz der Ströer-Tochter Statista steigt im ersten Halbjahr 2022 um 42 Prozent, Das EBITDA adj. legt deutlich überproportional zu. "Data as a Service" sieht Ströer als zukunftsträchtige Geschäftskategorie.
"Das Data-as-a-Service-Modell von Statista hat sich durchgesetzt" - Friedrich Schwandt, CEO von Statista (Foto: Statista)
„Das Data-as-a-Service-Modell von Statista hat sich durchgesetzt“ – Friedrich Schwandt, CEO von Statista (Foto: Statista)

Die Business-Data-as-a-Service-Plattform Statista, eine Ströer-Tochter ist weiter auf Wachstumskurs: Das Unternehmen konnte den Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 auf rund 68 Mio. Euro steigern. Im ersten Halbjahr 2021 waren es noch 48 Mio. Euro.

Das EBITDA (adjusted) im ersten Halbjahr 2022 lag bei 5,1 Mio. Euro – im H1 2021 waren es 1,4 Mio. Euro – und verbesserte sich damit trotz des starken Umsatzanstiegs deutlich überproportional gegenüber der Vergleichsperiode. Entsprechend positiv entwickelte sich die EBITDA-Marge (adjusted) auf 7,6 Prozent im Vergleich zu 2,9 Prozent aus dem Vergleichs-Halbjahr 2021.

Starkes Wachstum seit Übernahme

Insbesondere das US-Geschäft trug im ersten Halbjahr 2022 positiv zu dieser Entwicklung bei. Somit konnte Statista den Anteil der Verkäufe an Kunden aus den USA auf 36 Prozent der Gesamtverkäufe steigern. Die Internationalisierung des Geschäftsmodells setzt sich auch in anderen Regionen fort: Statista bediene mittlerweile Kunden aus nahezu allen Ländern der Welt. Darüber hinaus ist das Unternehmen in dreizehn Ländern mit eigenen Büros vertreten.

Somit erweist sich „Data as a Service (DaaS)“ als eine zukunftweisende Kategorie im Ströer-Portfolio. Seit der Akquisition durch Ströer 2015 wuchs Statista jährlich im Schnitt um 39 Prozent. Die Umsätze und Einnahmen kommen hierbei aus einem Abo-Modell.

Daten sind weltweit gefragt

Ströer erklärt das Wachstum auch damit, dass die weltweite Nachfrage nach Datenanalysen stetig wächst. Zusätzlich wurden neue Geschäftszweige geschaffen, die das bestehende Angebot ergänzen. Im Zentrum aller Angebote stehen Daten und Statistiken. Von Rechercheservice und Beratung, bis hin zu Primärstudien, Infografiken, Content-Marketing und weiter zu ganz neugeschaffenen Datenbanken für nicht börsennotierte Gesellschaften, habe sich Statista in alle Richtungen weiterentwickelt. Die Webseite von Statista weise mit rund 300 Millionen Besucher:innen pro Jahr eine sehr hohe Frequenz für eine B2B-Plattform auf.

„Das Data-as-a-Service-Modell von Statista hat sich durchgesetzt und zeigte sich bereits von der Covid-19-Pandemie unbeeindruckt und übertraf mit Rekordumsätzen in den zurückliegenden Monaten die Erwartungen“, sagt Friedrich Schwandt, CEO von Statista. Der steigenden Nachfrage nach Daten begegnet Statista mit dem Ausbau des Vertriebs. „Wir gehen davon aus, dass Statista mittelfristig jährlich um 20 bis 30 Prozent wachsen wird und wir erwarten für das Jahr 2025 eine Vertriebsleistung in Höhe von rund 250 Millionen Euro“, sagt Friedrich Schwandt.

Statista ist nicht der einzige Geschäftszweig bei Ströer, der sich 2022 gut entwickelt: Im ersten Quartal 2022 fuhr der Konzern gesamt einen Rekord-Umsatz ein.

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