DooH

JC Decaux macht Metro Madrid programmatisch

300 neue Screens und neue Sensortechnik: Damit will JC Decaux die Außenwerbung in den Madrider U-Bahnlinien umgestalten. Das Unternehmen hatte zuvor erneut einen 10-Jahres-Vertrag gewonnen.
Mehr als 3.800 DooH-Flächen will JC Decaux bis Ende 2023 in der Madrider Metro betreiben. (Foto: Metro Madrid)
Mehr als 3.800 DooH-Flächen will JC Decaux bis Ende 2023 in der Madrider Metro betreiben. (Foto: Metro Madrid)

Programmatische Transformation: JC Decaux will in der Madrider Metro das erste komplett datengesteuertes Werbenetz Spaniens bauen. Es soll sich um „eines der ehrgeizigsten Projekte“ des Unternehmens in Europa handeln, wie Co-CEO Jean-Charles Decaux bekannt gab.

Im August begann der Außenwerber bereits damit, die OoH-Flächen in den U-Bahn-Linien zu digitalisieren. 300 neue Screens sollen dazukommen. Dazu kommen neue Sensoren, die Impressionen schneller und genauer auswerten. Das Projekt soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

LED im Kinoformat, Säulendisplays und mehr

Das neue DooH-Netz besteht unter anderem aus Large Format Displays und Säulen mit anamorphem Effekt. Dazu kommen gebogene Zwillings-Screens sowie LED-Wände im Kinoformat für die Bahnsteige, von denen man 142 in 39 Stationen installieren wird. Neben den 300 neuen Screens umfasst der Vertrag 3.100 herkömmliche DooH-Displays und 460 neuere Screen-Modelle mit höherer Auflösung und besserer Energie-Effizienz.

Die Transformation unternimmt JC Decaux in Rahmen eines neuen Vertrages mit der Metro Madrid. Mit dem Gewinn der Ausschreibung sicherte sich das Unternehmen alle Werberechte für die nächsten 10 Jahre. Die Maßnahmen sollen die Metro Madrid zur am stärksten digitalisierten Metro unter JC-Decaux-Vermarktung machen. Der Außenwerber betreibt das OoH-Netz hier bereits seit 2007 – durchschnittlich 5 Millionen Fahrgäste pro Tag erreichen die Werbeflächen hier.

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