Umsatz +20%

Vertiseit hält an den Zielen fest

Die börsennotierte Grassfish-Mutter Vertiseit optimiert die Organisation, zentralisiert Prozesse und baut auf eine gruppenweite IT-Plattform. Nach dem Verkauf des dänischen DooH-Transportgeschäft und Reduzierung von Mitarbeitern strebt die Gruppe nach der weltweiten Instore Experience Plattform Marktführerschaft. In den ersten neun Monaten wuchs Vertiseit schneller als der Markt und steigerte den Umsatz um 20%.
Volkswagen Schweden setzt auf Grassfish (Foto: Vertiseit)
Volkswagen Schweden setzt auf Grassfish (Foto: Vertiseit)

Nach den Übernahmen von Grassfish und MultiQ räumt Vertiseit auf, setzt auf eine neue IT-Plattform, zentralisiert Backoffice Tätigkeiten am schwedischen Unternehmenssitz und reduziert 10% der Stellen. Die jährliche Kostenersparnis der Maßnahmen liegt bei knapp 1,4 Mio Euro, belastete das Ergebnis im abgelaufenen Quartal aber mit einmaligen Kosten von 700.000 Euro.

In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte Vertiseit mit den beiden Plattformen Grassfish und Dise ein Umsatzwachstum von 20%, wobei das dritte Quartal mit 16,7% Wachstum etwas niedriger lag. Der SaaS-Umsatz wuchs von Januar bis Ende September um 43% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Vertiseit Geschäftsmodell - Consulting plus SaaS (Foto: Vertiseit)
Vertiseit Geschäftsmodell – Consulting plus SaaS (Foto: Vertiseit)

Direkt und indirektes Geschäftsmodell

Der Lackmus-Test für Vertiseit und die Digital Signage Branche ist traditionell das umsatzstärkste vierte Quartal. Doch Vertiseit sieht sich mit dem Service und Subscription-basierten Geschäftsmodell gut aufgestellt: Grassfish bietet neben Consulting (Beratungsleistungen für Digital In-Store Abrechnung pro Stunde oder Honorar) die eigene CMS-Plattform (monatliches Software und Service Abonnement) an. Klassische Integrator-Aufgaben wie Installation und Maintenance werden zunehmend von Grassfish-Partnern übernommen. Vertiseit nennt das Modell auch ISV+. Dise ist die Partnerplattform die von Integratoren als CMS eingesetzt wird. In den ersten neun Monaten des Jahres teilt sich der Gesamtumsatz wie folgt auf: 38% Hardware, 10% Consulting, 52% SaaS (Software & SW Maintenance)