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ISE 2024

Visionect stellt E-Paper-optimiertes CMS vor

Barcelona | Auf der ISE 2024 zeigten einige etablierte Visual Solutions-Anbieter ihre ersten E-Paper-Displays. Visionect ist bereits seit Jahren in diesem Bereich tätig und präsentierte in Barcelona ein Digital Signage-CMS optimert für E-Paper.
Visionect auf der ISE 2024, vertreten von Miroslav Vuckovic und Magdalena Bogatinovska (Foto: invidis)
Visionect auf der ISE 2024, vertreten von Miroslav Vuckovic und Magdalena Bogatinovska (Foto: invidis)

Visionect ist ein slowenisches Unternehmen, das sich seit Jahren der Entwicklung von E-Paper-Displays verschrieben hat. Der Fokus liegt dabei auf einem eleganten Design und einer einfachen Handhabung der Geräte. Seine Produktlinie nennt Visionect deshalb bezeichnend „Place & Play“. Kürzlich führte Visionect auch seine eigene CMS-Software ein, die speziell für E-Paper-Displays entwickelt wurde.

Das Place & Play CMS ist eine cloudbasierte Plattform mit allen Features einer regulären, generischen Digital Signage-Software: Content-Erstellung mit vorgefertigten Templates, Ausspielung der Inhalte nach Zeitplan und Remote Device Management. IT-Security-Maßnahmen wie SSO-Unterstützung sollen die Datensicherheit gewähren. Das Design der Inhalte ist speziell für die Wiedergabe auf E-Paper-Displays optimiert.

Die Place & Play Displays von Visionect gibt es in 32, 13 und 6 Zoll. (Foto: Visionect)
Die Place & Play Displays von Visionect gibt es in 32, 13 und 6 Zoll. (Foto: Visionect)

Auch für hybride Display-Netzwerke

Die Visionect-Geräte lassen sich zwar auch in andere CMS-Plattformen integrieren, „hier und da gab es aber Probleme. Also haben wir beschlossen unsere eigene Software zu entwickeln“, sagt Miroslav Vuckovic, Head of Digital Signage bei Visionect. Nach Angaben des Unternehmens eignet sich Place & Play aber auch für hybride Netzwerke. LCD- und LED-Screens soll das CMS ebenfalls unterstützen.

Neben dem Roll-out des eigenen CMS sind die Slowenier auch im Gespräch mit etablierten Software-Anbietern, um mehrere Lösungen für die eigenen Geräte anzubieten. Derzeit beläuft sich die Installed Base von Visionect auf rund 50.000 Geräte weltweit – rund die Hälfte davon in Europa. Auch in München ist gerade ein größeres Projekt in Arbeit.