Anzeige
DooH

Forced Perspective kommt nach Deutschland

Ein Hauch von Piccadilly Circus mit Vision One: Metads installierte am Berliner Alexanderplatz den ersten Übereck-Screen für Außenwerbung mit 3D-Effekt.
Der Vision One am Berliner Alexanderplatz.(Foto: met[ads])
Der Vision One am Berliner Alexanderplatz.(Foto: met[ads])

Schon oft wurde bei invidis darauf hingewiesen, dass es in Deutschland an ikonischen DooH-Screens fehlt, wie sie am Piccadilly Circus oder auf dem New York Times Square zu finden sind. Nun ist zumindest ein erster Schritt gemacht: Am Alexanderplatz in Berlin ist der laut dem Betreiber erste Übereck-Screen für Forced-Perspective-Außenwerbung an den Start gegangen.

Der Vision One Berlin besteht aus zwei Screens, die jeweils über eine Fläche von 44 Quadratmetern verfügen. Installiert wurde der Vision One von Metads – die 3D-Effekt-Spezialisten aus Düsseldorf vermarkten den Screen auch und erstellen die passenden Creatives. Zum Einsatz kamen dabei Transparent-LED. Durch die Installation hinter dem Fassadenglas eines Restaurants benötigte der Screen im Vergleich zu herkömmlichen LED-Screens deutlich weniger Genehmigungsaufwand.

Sephora als erster Werbetreibender

Laut Metads erreicht der Vision One täglich im Durchschnitt 360.000 Menschen, wodurch monatlich 10 Millionen Impressions erzielt werden. Die Operating Time liegt zwischen 8 und 22 Uhr und ermöglicht 540 Playouts pro Tag.

Der Vision One am Berliner Alexanderplatz.(Foto: met[ads])
Der Vision One am Berliner Alexanderplatz.(Foto: met[ads])
Als erstes Unternehmen hat sich die Kosmetikkette Sephora eine Kampagne mit ihrem Testimonial Selen Gomez auf dem Vision One gesichert. Sephora. Björn Überschär, General Manager von Sephora, kommentiert: „Werbung muss nicht nur neu gedacht, sondern auch neu gemacht werden, um Impact zu erzeugen. Der kreative Ansatz von Metads hat mich deshalb überzeugt, weil 3D-Animationen kombiniert mit dem Medium DooH ein perfektes Match ergeben.“

Die richtige Perspektive

Mit dem Vision One will Metads Außenwerbung mit 3D-Effekt in Deutschland weiter voranbringen. Schon jetzt lieferte das Unternehmen Forced-Perspective-Kampagnen für flache Screens – inklusive Kreation und Inventar. Dabei liefern die Kunden 2D-Assets, aus denen Metads dann die 3D-Creatives erstellt. „Darüber hinaus sind wir in der Lage, mittels Geoverhaltensdaten von Smartphones, Perspektive, Schatten und Licht so anzupassen, dass der optimale 3D Effekt erzielt wird“, erklärt Lukas Flöer, Gründer und Geschäftsführer von Metads. Beim Vision One arbeitet man vorerst mit einem vorher definierten „Sweet Spot“, aus dessen Perspektive der 3D-Effekt optimal wirkt.

Nach Sephora sind bereits weitere Kampagnen in Planung, wie Lukas Flöer im invidis-Gespräch erläutert. Zudem arbeitet Metads an einem speziellen Avatar, der als 3D-Creative den Screen bewohnen soll.