Vor mehr als einem Jahr brachte Amazon mit dem Signage Stick eine preiswerte Alternative zum klassischen Digital Signage-Mediaplayer auf den Markt. Wie stark der kompakte Stick bislang von Endkunden angenommen wird, ist wenig bekannt. Umso erfolgreicher zeigt sich Amazon jedoch bei der Gewinnung von Software-Partnern: Rund 30 CMS-Plattformen stehen inzwischen für den Stick zur Verfügung – seit Kurzem auch Appspace, eine auf Digital Signage im Unternehmensumfeld spezialisierte Lösung.
Das Appspace-CMS soll auf dem Signage Stick in vollem Funktionsumfang nutzbar sein. Nach dem Anschluss an ein Display startet das Gerät automatisch im Kioskmodus, was grundsätzlich auch den Einsatz an Consumer-TVs ermöglicht. Über die neue Amazon-Signage-App lassen sich zudem mehrere Sticks parallel konfigurieren und verwalten.
Zwischen Streaming-Devices und Mediaplayer
Damit positioniert Amazon den Signage Stick als Bindeglied zwischen günstigen Consumer-Streaminggeräten, die aus Kostengründen noch immer häufig für Digital Signage zweckentfremdet werden, und professionellen Mediaplayern mit höherer Rechenleistung. Der Hersteller verspricht zuverlässiges 4K-Playback ohne Ausfälle – trotz des niedrigen Preispunkts.
„Organisationen wünschen sich Digital Signage, das überall funktioniert – ohne die Kosten oder Komplexität, die traditionell mit kommerzieller Hardware verbunden sind“, sagt Paul Alley, Vice President of Global Partnerships bei Appspace.
Appspace ist eine Lösung, die klassisches Digital Signage mit Workplace-Features wie Raumbuchung und internen Kommunikationstools kombiniert und traditionell vor allem bei Großunternehmen mit vielen tausend Endpunkten im Einsatz ist. Mit der Signage-Stick-Version adressiert der Anbieter nun auch kleinere Organisationen sowie einfache und kostensensitive Digital Signage-Projekte.


