McDonald’s bewirbt im Vereinigten Königreich das eingeführte „Secret Menu“ mit einer ungewöhnlichen OoH-Umsetzung: Das Werbeplakat zum Menü schreddert sich selbst. Die Sonderinstallation hängt am Westfield Pump in London. Für die Umsetzung arbeitete man mit Ocean Outdoor und The Delta Group zusammen.
Zuvor arbeitete man für die Secret-Menu-Kommunikation bereits mit kurzen Störungen auf digitalen Screens in McDonald’s-Restaurants. Systeme blendeten einzelne Hinweise ein, die kurz darauf wieder verschwanden. Die OoH-Installation überträgt dieses Vorgehen auf den öffentlichen Raum. Dadurch werden Sehgewohnheiten durchbrochen, neue Reize gesetzt und so Aufmerksamkeit erregt.
Die Kampagne steht damit exemplarisch für den aktuellen Umgang von McDonald’s mit OoH-Flächen. Der Konzern nutzt Außenwerbung und die Screens in Restaurants zunehmend für kurze, klare erkennbare Effekte. Diese funktionieren unmittelbar und kontextfrei.
Ohne Menüboards
2025 gab es bereits im Mittleren Osten eine McDonald’s-Kampagne, die Sehgewohnheiten störte: Restaurants entfernten vorübergehend die digitalen Menüboards. Die Aktion sollte zeigen, wie stark QSRs von Displays abhängen. Gleichzeitig sollten Kunden wieder direkter mit dem Personal interagieren. Zudem wurde die Markenloyalität der Kunden gegenüber den goldenen Bögen deutlich.
Ein weiteres Beispiel für eine Out-of-Home-Aktion, die Sinnesorgane reizt, gab es 2024 in den Niederlanden. Die “Smelling Billboards” verströmten dabei den typischen Geruch der McDonald’s-Gerichte. Hier veröffentliche die Fast-Food-Kette auch ein Video:
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