„Es geht nicht nur darum, ein Bild zu sehen – es geht darum, es zu fühlen.“ Die Kenntnis der baulichen Gegebenheiten sei für immersive Installationen notwendig, erklärte Jorge Escobar, CEO von Framemov, in Barcelona. Die Verbindung zum Publikum entstehe durch die transportierte Botschaft, nicht durch die Größe der Installation. Für Escobar gelten bereits 50 bis 100 Personen als große Zielgruppe.
Das sagte er gemeinsam mit Dan Maloney von Matrox am 5. Februar in der Session „Immersion as a Medium“ auf der Spark Main Stage in Halle 8.1 (16:30–17:30 Uhr). Die Session fand unter höhenverstellbaren, viereckigen Panels statt, die als Art-Installation über den Stühlen hingen.

Höhenverstellbare Panel-Installation über der Pressekonferenz-Bühne bei Spark (Foto: invidis)
Wie in vielen anderen Branchen setzt Framemov AI heute durchgängig in der Content-Erstellung ein – von der inhaltlichen Entwicklung bis zum Mapping. Während früher Renderzeiten im Mittelpunkt standen, geht es heute um die Reaktionszeit von AI-Systemen. 3D-Designer bleiben dabei fester Bestandteil des Workflows.
Laut Dan Maloney erfordert die Umsetzung von Live-Events eine enge Abstimmung zwischen kreativen Konzepten und der technischen Umsetzung. Kreative benötigen Freiraum zum Experimentieren, während Techniker Zeit brauchen, um diese Anforderungen technisch zu realisieren. Immersive Umgebungen verbesserten dabei die Erinnerungswirkung von Inhalten. AI erhöhe bei Matrox die Produktivität der Ingenieure, ohne sie zu ersetzen.
Prognosen zur Entwicklung
Zur Entwicklung immersiver Experiences erklärte Jorge Escobar, dass künftig auch andere Umgebungen wie Krankenhäuser oder Schulen stärker in den Fokus rücken könnten. Immersive Anwendungen würden dabei zunehmend interaktiver. Dan Maloney ergänzte, dass die zugrunde liegende Technologie zugleich zugänglicher werde.


