Der führende Schweizer Außenwerber APG|SGA hat seine Zahlen für das Jahr 2025 bekanntgegeben. Dabei konnte das Unternehmen rund 327 Millionen Schweizer Franken in Werbeerträgen generieren – damit liegt der Ertrag fast gleichauf mit dem von 2024.
In der Schweiz gab es ein minimales Wachstum von 0,3 Prozent, wobei APG|SGA betont, dass das Ergebnis der Entwicklung des Gesamtwerbemarkts trotzte, der rückläufig war, und dass der Wegfall des Konzessionsvertrags in St. Gallen kompensiert wurde. Für DooH gab der Außenwerber keine Zahlen heraus, der Bereich weise aber „ein robustes Wachstum“ vor.
Neuer Vertrag mit SBB
Branchenseitig entwickelten sich die Jahresumsätze beim Handel, aus der Finanzwirtschaft, bei den Versicherungen sowie bei den Dienstleistungen positiv. Weniger Umsätze verzeichnete die APG|SGA in den Branchen Verkehr, insbesondere Automobil, sowie Haus und Garten. Einen deutlichen Rückgang gab es bei der zyklischen politischen Werbung.
Mit SBB Immobilien konnte ein neuer Vertrag bis Ende 2030 vereinbart werden, der die gesamte analoge und digitale Außenwerbung in allen Bahnhöfen der Schweiz umfasst.
In Serbien betreibt APG|SPA ebenfalls ein Außenwerbegeschäft, mit einem Anteil von rund 4 Prozent am Gesamtergebnis. Hier musste Tochtergesellschaft Alma Quattro nach einem stabilen ersten Halbjahr aufgrund von politischen Unruhen einen Umsatzrückgang von 6,5 Prozent hinnehmen.
Neue Eigentümerstruktur
Unter anderem aufgrund von reduzierten Immobilienerträgen, resultierend aus einem Liegenschaftsverkauf im Vorjahr, sank der Betriebsertrag leicht um 1,1 Prozent. Das EBITDA liegt bei rund 43 Mio. Schweizer Franken, was einem Rückgang von circa sechs Prozent entspricht.
Die APG|SGA wird in das Jahr 2026 mit einer deutlich anderen Eigentümerstruktur gehen: Eine außerordentliche Generalversammlung der vom 23. Januar 2026 machte den Weg frei für eine Beteiligung der NZZ von 45 Prozent (invidis berichtete).

