Im Gasometer Oberhausen eröffnete am 20. März 2026 die neue Ausstellung „Mythos Baum“. Das Herzstück ist dabei eine knapp 35 Meter hoher Baum als Lichtskulptur.
Ars Electronica aus Linz übernahm dabei die kreative Gestaltung sowie das Media- und Motion-Design. Das Berliner Unternehmen Garamantis entwickelte die notwendige Software, um den Vorgaben für die Kunstinstallation gerecht zu werden.
In einem Video bekommt man einen ungefähren Eindruck der Installation:
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Umsetzung in Echtzeit und ohne Animation
Unter Zeitdruck und während der Wintermonate direkt vor Ort arbeiteten die Teams zusammen. Bei der Umsetzung setzte man dabei auf Anpassungen in Echtzeit und verzichtete auf Animationen. „Wir konnten Inhalte direkt am Baum testen, feinjustieren und in enger Iteration mit Hardware, Projektion und Musik optimiert werden“, sagt Marcus Dittebrand, Head of Software Development bei Garamantis.
Insgesamt 2,8 Kilometer lange LED-Stränge ragen dabei von den Wurzeln bis in die Baumkrone. Dabei lassen sich mehr als 40.000 Pixel einzeln ansteuern. Sechs Projektoren beleuchten die Leinwand an der Decke des Baumes — ihre Inhalte bilden das Blätterdach.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Baum als in seine Umwelt eingebettetes und ebenso ihr strotzendes Lebewesen kann in einem immersiven Erlebnis erfahren werden. Im Zusammenspiel aus Licht, Ton, Narration und Projektion erwacht der Baum aus dem Winter und durchläuft die Jahreszeiten.

Insgesamt 2,8 Kilometer lange LED-Stränge ragen dabei von den Wurzeln bis in die Baumkrone. Dabei lassen sich mehr als 40.000 Pixel einzeln ansteuern. Sechs Projektoren beleuchten die Leinwand an der Decke des Baumes — ihre Inhalte bilden das Blätterdach.
Ausstellung läuft bis Ende 2026
„Mythos Baum“ läuft bis 30. Dezember 2026. Nach 20 Monaten Laufzeit endete zuvor „Planet Ozean“, die mit mehr als 1,5 Millionen Besuchern die bisher erfolgreichste Ausstellung im Gasometer Oberhausen war.
„Mit ‚Der Baum‘ realisieren wir ein Centerpiece, das in Maßstab und Anspruch exemplarisch für unsere Arbeit steht: ein künstlerisches Konzept, das nur dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn Kreativität und Technologie perfekt ineinandergreifen“, sagt Michael Mondria, Director bei Ars Electronica.

