Die Mediengruppe NOZ/MHN leitet eine umfangreiche Markenreform für ihre regionalen Titel Neue Osnabrücker Zeitung und Schleswig-Holsteinischer-Zeitungsverlag ein. Nach einem Rebranding durch Make Studio folgte eine crossmediale Kampagne unter dem Leitspruch “Zeit für eine neue Zeitung”. Die Umsetzung verantwortet die Agentur Trynoagency als Teil der Grow Digital Group.
Der Rollout startete Mitte Februar 2026 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dabei kommen sowohl analoge als auch digitale Werbeträger zum Einsatz. Die Kampagne nutzt somit OoH- und DooH-Flächen im gesamten Verbreitungsgebiet, um die neue Markenidentität in den öffentlichen Raum zu tragen.
Journalistische Tugenden im Fokus
In der ersten Phase stehen journalistische Grundwerte und moderne Medienformate im Fokus. Die Motive adressieren die Herausforderungen lokaler Zeitungen durch die soziopolitische Transformation: “Klartext statt Meinungsmache” und “Qualität statt Copy & Paste” thematisieren somit journalistische Tugenden. Dies will man in Zeiten eines stärken Einflusses von AI auf den Nachrichtenfluss und populistischer Abkürzungen mit der eigenen lokalen Verwurzelung verknüpfen.
- Der Rollout auf OoH- und DooH-Flächen. (Foto: TryNoAgency)
- Der Rollout auf OoH- und DooH-Flächen. (Foto: TryNoAgency)
- Der Rollout auf OoH- und DooH-Flächen. (Foto: TryNoAgency)
- Der Rollout auf OoH- und DooH-Flächen. (Foto: TryNoAgency)
- Der Rollout auf OoH- und DooH-Flächen. (Foto: TryNoAgency)
- Der Rollout auf OoH- und DooH-Flächen. (Foto: TryNoAgency)
„Der Begriff Zeitung dient als Stellvertreter für alle Produktformen, in denen journalistischer Inhalt transportiert werden kann“, sagt Friedrich Tromm, Gründer und Geschäftsführer von Trynoagency. Die Kampagne bilde zudem interne Transformationsprozesse sowie die Leistungsversprechen der Marken ab.
Zweiter Schritt thematisiert Regionalität
In einem zweiten Schritt will man dann verstärkt auf lokale Akteure aus den jeweiligen Regionen setzen. Dabei werden Protagonisten aus den jeweiligen Regionen abgebildet.
Damit wollen die Medienmarken zeigen, dass es auch auf diejenigen ankommt, über die in Lokalzeitungen berichtet wird. Auf der anderen Seite sind lokal verankerte Journalisten wichtig, weil sie diese regionalen Aktivitäten in ihrer Arbeit repräsentieren. Dieser Leitgedanke soll dabei nach außen als auch nach innen wirken und die Medienmarken für die Zukunft wappnen.







