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Neue OoH-Währung

Australien launcht "Move" als globales Vorbild

Die OoH‑Branche in Australien arbeitet seit März mit einer neuen, einheitlichen Branchenwährung. Das Modell "Move" nutzt modellierte Daten und erfasst reale Sichtkontakte für alle Außenwerbe-Formate.
Move geht als einheitliche OoH-Plattform in Australien an den Start. (Foto: Outdoor Media Association)
Move geht als einheitliche OoH-Plattform in Australien an den Start. (Foto: Outdoor Media Association)

Die australische OoH-Branche vollzog zum 16. März den vollständigen Wechsel zu einem neuen System für Planung, Kauf und Messung von OoH-Kampagnen. Die Outdoor Media Association, OMA, entwickelte die Plattform mit Unterstützung von branchenführenden Partnern wie JC Decaux und QMS.

Die Plattform heißt Move 2.0 und ist die erste verbindliche Währung für die Branche. Sie ersetzt Move 1.5 und basiert auf einer Modell-Zielgruppe bestehend aus 2,2 Millionen künstlichen Personen. Basierend auf Messdaten, bildet das Modell die Bewegungs- und Verhaltensmuster dieser künstlichen Personen das ganze Jahr über nach. So werden die Reichweiten für rund 180.000 Standorte stunden- und tagesgenau abgebildet.

Messung der Visibility Adjusted Contacts

Move nutzt dabei die Metrik der Visbility Adjusted Contacts. Sie misst, wie viele Personen eine Werbung tatsächlich ansehen. Erstmals sind dabei auch regionale Netze und Placed-Based-Umfelder in die Messung einbezogen.

„Move positioniert Australien als führend in der OoH-Messung – nicht nur in Reichweite, sondern auch in Zusammenarbeit und technischer Umsetzung“, sagt Elizabeth McIntyre, CEO von Outdoor Media Association und Move.

Laut Schätzungen der OMA erreicht die statische und digitale Außenwerbung zusammen wöchentlich 97 Prozent der der australischen Bevölkerung. Für diesen Markt positioniert sich Move erstmals als ein einheitliches, branchenweites Messsystem. Die Plattform schafft vergleichbare Datengrundlage, die in dieser Breite außerhalb Australiens bislang nicht verfügbar ist.