Die Ikea-Muttergesellschaft Ingka Group kündigte Pläne an, die das Einkaufserlebnis im blauen Möbelhaus verändern werden: Andere Einzelhändler bekommen dabei eigene Ladenflächen im Ikea-Häusern.
Bei einem Pilotprojekt kommt es zur Integration eine Decathlon-Stores in das Ikea-Haus in Croydon, südlich von London. Im 25.000 Quadratmeter großen Ikea-Store werden somit auf rund 1.200 Quadratmetern bald Sportartikel statt Möbel verkauft. Eine Eröffnung ist noch diesen Frühling geplant.
Auch Projekt in Österreich in Planung
Zudem kommt es zu einem weiteren Projekt in Österreich. Hierzu kündigte die Ingka Group an, dass der Store in Klagenfurt für 11 Millionen Euro renoviert wird.
Nach Abschluss der Renovierung im Herbst 2026 wird dort auch ein knapp 2.600 Quadratmeter großer Thomas-Philipps-Laden eröffnen. Mit dem Einzug des Discounters für Haushaltsgegenstände und Gartenzubehör lässt Ikea somit auch Mieter zu, die sich ein ähnliches Produktprofil mit dem schwedischen Einrichtungshaus teilen.
Nicht-endemische Marken suchen neue Flächen
Das Projekt mit Thomas Phillips in Klagenfurt stellt damit eine Ausnahme dar, weil sich die Sortimente der beiden Retailer ähneln. Das Vordingen nicht-endemischer Marken mit Verkaufsangeboten und Werbeprojekten in untypische Retail-Umwelten ist allerdings längst zum Trend geworden.
Auch Ikea probiert sich darin als Anbieter und Vermieter von Verkaufsfläche aus: In Schweden läuft bereits seit Ende 2025 ein auf 18 Monate angelegtes Pilotprojekt.
Dabei kooperiert man mit dem Elektronikwarenhändler Kjell & Company. Dabei richtet sich das Angebot explizit an Ikea-Kunden, die ihren Möbeleinkauf technologisch vervollständigen wollen. Die angebotenen Produkte umfassen somit Smart-Home- und weitere Technologielösungen.

