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AI-first CMS

Wallboard startet MCP-Integration

Mit Wallboard 2.1 führt der ISV eine MCP-basierte Orchestrierung ein und richtet den Blick verstärkt auf Europa sowie den Ausbau im DACH-Markt.
Wallboard-Logo (Bild: Wallboard)
Wallboard-Logo (Bild: Wallboard)

Der Softwareanbieter Wallboard hat ein großes Plattform-Update durchgeführt und veröffentlicht Wallboard 2.1. Die neue Version ist als AI-first-CMS konzipiert und bringt einen vollständigen AI-Orchestrierungs-Stack auf Basis von MCP.

Dabei sind bereits mehr als 700 Player über die MCP-Umgebung von Wallboard mit AI-Workflows verbunden.

Damit gehört Wallboard zu den ersten ISVs, die eine voll funktionsfähige Orchestrierungsschicht auf den Markt bringen. Mehr als 740 Plattformfunktionen lassen sich nun per natürlicher Sprache steuern. Betreiber können Inhalte aktualisieren, den Gerätezustand prüfen, Workflows auslösen und Rollouts verwalten, indem sie ihr Ziel beschreiben.

CEO Rod Roberson bezeichnet diesen Schritt als überfällig. Über Jahre wurden Digital Signage-Plattformen durch Dashboards und Benutzeroberflächen definiert. Anbieter mussten dabei stets zwischen Funktionsvielfalt und Bedienbarkeit abwägen. Laut Rod Roberson stößt dieses Modell inzwischen an seine Grenzen. Unternehmens-IT wird zunehmend automatisiert und vernetzt. Plattformen, die weiterhin manuelle Eingriffe über Dashboards erfordern, können bestehende Workflows somit ausbremsen.

Der CEO betont, dass es bei der Version nicht nur um AI geht. Wallboard 2.1 ist Teil einer umfassenderen Plattformüberarbeitung. Ziel ist es, die tägliche Arbeit für alle Nutzer zu verbessern, auch für Anwender, die AI-gestütztes Signage noch nicht einsetzen möchten.

Fokus auf Europa und DACH-Region

Mit dem Launch erweitert Wallboard auch seine regionale Ausrichtung. Das US-ungarische Unternehmen investiert in den Ausbau seines Vertriebs in der stark umkämpften DACH-Region.

Durch ein europäisches Entwicklungszentrum will Wallboard schneller auf Marktanforderungen reagieren und gleichzeitig Sicherheits- und Skalierbarkeitsanforderungen auf Enterprise-Niveau erfüllen.