Anzeige
Flughafen Frankfurt

Das erste DooH-native Terminal

Frankfurt | Fraport nimmt das Terminal 3 in Betrieb – und setzt neue Maßstäbe für DooH: 2.500 Quadratmeter Werbefläche, digital gedacht von Anfang an. Media Frankfurt baut damit eines der dichtesten Airport-Netze Deutschlands.
Check-in-Halle des neuen Terminal 3 (Foto: invidis)
Check-in-Halle des neuen Terminal 3 (Foto: invidis)

Am Frankfurter Flughafen startete am Donnerstag der erste Flieger vom neuen Terminal 3. Nach mehr als zehn Jahren Bauzeit ist damit der Betrieb angelaufen. In den kommenden Wochen werden insgesamt 57 Airlines schrittweise hierher wechseln, mehr als die Hälfte davon mit interkontinentalen Verbindungen.

Mit Kosten von rund vier Milliarden Euro gehört das Terminal zu den größten privat finanzierten Bauprojekten Europas. Neben der Architektur fällt vor allem ein Aspekt auf: die konsequente Integration von Digital-out-of-Home. Mit rund 230 Werbeträgern und insgesamt 2.500 Quadratmetern Fläche – überwiegend digital – entsteht ein umfangreiches Werbenetzwerk, das so konsequent in die Architektur integriert wie bislang an keinem anderen deutschen Flughafen.

Terminal 3 Check-in-Halle (Foto: invidis)
Terminal 3 Check-in-Halle (Foto: invidis)

Gesamtkonzept statt einzelner Screens

Verantwortlich dafür ist Media Frankfurt, seit 1971 Exklusivvermarkter des Flughafens. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von Fraport sowie den Außenwerbern Ströer und JC Decaux. Da Media Frankfurt den Aufbau des Netzwerks selbst steuerte, begleitet Out-of-Home die Passagiere entlang der gesamten Reisekette – vom Check-in bis zum Gate.

Bereits beim Betreten der Check-in-Halle fallen die „Digital Check-in Icons“ ins Auge: zwei LED-Screens mit jeweils 120 Quadratmetern, geliefert von M-Cube. Sie sind aus nahezu allen Blickwinkeln sichtbar und werden durch Promotionsflächen in direkter Umgebung ergänzt. Zum Start nutzt Kia diese Präsenz für die Einführung des EV2.

Digitale Markenbühne im Retail-Herz

Auch der Retail-Bereich – der „zentrale Marktplatz“ – wird von zwei digitalen Flächen mit jeweils 60 Quadratmetern geprägt. Die LED-Technik stammt von LG, Planung und Integration übernahm Ben Hur. Da diese beiden Screens in geringerer Höhe platziert sind, kommt ein feinerer Pixelpitch von 2,5 Millimetern zum Einsatz. Media Frankfurt vermarktet diese Flächen als „Digital Plaza Stars“. Zu den ersten Marken vor Ort zählen Honda und Lumas.

Auf dem Weg zu den Gates begleiten 98-Zoll-Screens von Samsung die Passagiere – sechs davon in Pier J, weitere vier in Pier H. Sie sind als zusammenhängendes Netzwerk buchbar. Zusätzliche Werbemöglichkeiten bieten die Gate TVs. Analoge Akzente setzen eine Lightbox mit steuerbarer Beleuchtung sowie flexible Promotionsflächen, auf denen Honda aktuell sein Hybrid-Coupé Prelude präsentiert. Ergänzt wird das Angebot durch insgesamt 41 statische Werbeflächen an den Jet Bridges.

Weiterer Ausbau geplant

In der Gepäckhalle setzt sich die DooH-Journey fort: An jedem Gepäckband sind vier 98-Zoll-Screens installiert, ebenfalls von Samsung. Weitere Flächen oberhalb der Bänder eröffnen zusätzliche Ausbaumöglichkeiten – hier sind im nächsten Schritt zwei großformatige Welcome Poster geplant. Die beiden Flächen sind mit insgesamt über 300 Quadratmeter die größten statischen Indoor-Flächen am gesamten Flughafen und aus der gesamten Gepäckausgabehalle sichtbar.

Terminal 3 Gepäckhalle (Foto: invidis)
Terminal 3 Gepäckhalle (Foto: invidis)

Sämtliche Werbeflächen können bei Media Frankfurt sowohl direkt als auch programmatisch gebucht werden – einschließlich der großen LED-Screens. Über die Skyconnect-Plattform von Media Frankfurt können Marken auch DACH-weite Flughafenkampagnen starten. Der „Digital First“-Ansatz bleibt aber einzigartig im Skyconnect-Netzwerk. Denn DooH wurde hier nicht nachträglich integriert, sondern ist zentraler Bestandteil des Konzepts.