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London

Ocean UK startet begehbares DooH-„Portal“

Nach Deutschland jetzt der Hauptmarkt: Mit seinem Indoor-Format kombiniert Ocean Outdoor LED, Motion Tracking und Mixed Reality – und macht aus Laufkundschaft interaktive Markenerlebnisse.

Besucher springen über schmelzende Eisblöcke im "Ocean Portal". (Foto: Ocean Outdoor)
Besucher springen über schmelzende Eisblöcke im „Ocean Portal“. (Foto: Ocean Outdoor)

Der Außenwerber Ocean Outdoor UK führt das „Ocean Portal“ auch in seinem Hauptmarkt ein – ein neues, immersives DooH-Format, das Publikum nicht mehr nur zuschauen lässt – sondern aktiv einbindet. In Deutschland gibt es das Format bereits.

Experience-DooH: Ocean launcht begehbare LED-Installation

Die UK-Premiere feiert die freistehende Installation diese Woche in der Battersea Power Station in London. Dort zeigt Ocean Studio zum Auftakt ein eigens entwickeltes Entertainment-Erlebnis. Im Mittelpunkt: ein interaktives Spiel, bei dem Besucher über schmelzende Eisblöcke springen – gesteuert durch Motion Tracking und Sound, die direkt auf die Bewegungen reagieren.

Echtzeit-Verarbeitung mit Unreal Engine

Das Portal selbst ist ein begehbarer Halbwürfel, etwa 4,5 mal 3 Meter groß. Fünf LED-Flächen – inklusive Boden – schaffen zusammen mit Echtzeit-Tracking, Mixed Reality und Deepscreen-3D-Technologie einen rundum immersiven Raum. Die Displays kommen von LED Studio, basierend auf Glue-on-Board-Technologie mit 2,6 Millimeter Pixelpitch.

Das "Ocean Portal" (Foto: Ocean Outdoor)
Das „Ocean Portal“ (Foto: Ocean Outdoor)

Für die Interaktion sorgen Lidar- und Structured-Light-Sensoren, die Bewegungen erfassen. Inhalte reagieren dadurch in Echtzeit auf einzelne Nutzer und Gruppen. Technisch setzt Ocean auf Plattformen wie Unreal Engine und Unity – ein weiterer Schritt in Richtung Verschmelzung von DooH, Gaming und Filmproduktion.

Für Outdoor und Indoor

Vermarktet wird das Portal flexibel: als exklusive Markeninszenierung oder als geteilte Werbefläche in stark frequentierten Indoor-Locations wie Einkaufszentren, Verkehrsknotenpunkten oder Eventvenues. Die gesammelten Interaktionsdaten lassen sich im Anschluss auswerten und etwa für Social Media nutzen.

Das "Ocean Portal" (Foto: Ocean Outdoor)
Das „Ocean Portal“ (Foto: Ocean Outdoor)

CEO Nick Shaw sieht darin einen neuen Ansatz für DooH: „Statt Menschen nur zum Hinschauen zu bringen, lädt das Portal dazu ein, den Raum zu betreten und Teil des Erlebnisses zu werden.“ Physischer Raum, Premium-Screens und Echtzeitproduktion verschmelzen so zu einer Plattform.

Die modulare Bauweise macht das System flexibel einsetzbar und ermöglicht auch produktbasierte Inszenierungen. Zudem kann das Portal als mobiles Konzept an mehreren Standorten eingesetzt werden.