Burger King führte im Rahmen des London Marathons eine Werbekampagne durch. Damit wollte die Fast-Food-Kette eine neue Zielgruppe ansprechen: Personen, die ihre Gesundheit im Blick haben und sich selbst optimieren wollen – aber trotzdem genießen wollen. Für die Kampagne fotografierte man echte Läuferinnen und Läufer, wie sie nach dem Rennen einen Whopper essen.
Die Kampagne heißt „Whopper of a Finish“. Sie reiht sich damit in die „Foodfillment“-Plattform ein. Als erstes setzte Burger King dafür die Kampagne „Bundes of Joy“ um: Sie zeigte frischgebackene Mütter, die nach der Geburt ebenfalls einen Burger essen.
Kontrovers, aber wirksam
Die Marathon-Kampagne gilt als kontrovers, aber wirksam. Auf der Plattform System1 zur Messung kreativer Effektivität erzielte sie 4,3 Sterne. System1 vergleicht rund 100.000 Werbemittel. Der Durchschnittswert für britische OoH-Kampagnen liegt bei 2,5 Sternen.
Neben der hohen Bewertung erreichte „Whopper of a Finish“ einen Fluency Score von 91. Der Wert beschreibt den Anteil der Befragten, die korrekt erkannten, dass die Werbung von Burger King stammt.
Entwickelt wurde die Kampagne von BBH — inspiriert durch einen Social-Media-Trend: Dabei zeigen Marathonläufer ihr erstes Essen nach dem Lauf. Der Whopper positioniert sich dabei als gezielter Genuss und Belohnung. Die Kampagne soll ihn damit von Kategorien wie „gesund“ oder „ungesund“ lösen.

