Christie Digital und Vista PHX beenden die Verhandlungen über den geplanten Verkauf des Broadcast- und Professional-Video-Geschäfts von Christie. Der Deal liegt damit auf Eis. Die Produktlinien Spyder, Phoenix, Terra und Mastering Gateway werden damit nicht an das ursprüngliche Entwicklungsteam in Arizona zurückgeführt.
Im Februar 2026 gaben die Unternehmen eine Vereinbarung bekannt. Diese sah eine Übernahme des geistigen Eigentums sowie der operativen Infrastruktur von Christie durch Vista PHX vor. Ein Abschluss war Ende Mai 2026 vorgesehen.
Technologien stammen aus Arizona
Vista PHX entstand durch die früheren Eigentümer von Vista Systems, Clark Williams und Jeff Wilson. Beide gelten als langjährige Akteure im Markt für professionelle Videoprocessing-Lösungen. Der geplante Deal hätte eine Rückführung der Technologien nach Phoenix bedeutet. Dort fand auch die ursprüngliche Entwicklung und Produktion der Systeme statt.
Clark Williams bezeichnete die nun geplatzte Übernahme als Beitrag zur Sicherung von Kontinuität für die Kundenbasis. Gleichzeitig beschrieb er sie als Grundlage für mehr Geschwindigkeit unter unabhängiger Eigentümerschaft. Christie verwies unterdessen darauf, dass ein Verkauf mit langfristigen strategischen Zielen verbunden wäre.
Nun scheiterten die Verhandlungen. Das Broadcast- und Professional-Video-Portfolio bleibt bei Christie. Dazu gehören die Multi-Window-Processing-Plattform Spyder sowie die zugehörigen Technologien Phoenix, Terra und Mastering Gateway. Einsatzbereiche sind Live-Events, Broadcast-Anwendungen und Leitstellen.


