Im Dezember schloss die NZZ die Kaufverträge ab. Nun vollzog das Schweizer Medienhaus den Erwerb von den Aktienpaketen an der APG|SGA. Das teilten Verkäufer und Käufer dem Out-of-Home-Unternehmen mit.
JC Decaux und das belgische Investmentunternehmen Pargesa Asset Management verkauften Anteile. Der globale OoH-Marktführer behält dabei 5 Prozent der Aktien — faktisch gibt man damit die Kontrolle fast vollständig ab.
NZZ hält künftig 45 Prozent
Die NZZ hält nun insgesamt 45 Prozent des börsennotierten Außenwerbers. In einer außerordentlichen Generalversammlung am 23. Januar 2026 nahmen die Aktionäre dazu eine Statutenbestimmung zum „Opting-out“ an. Demnach musste die NZZ nicht allen Aktionären ein Angebot vorlegen, solang sie den Schwellenwert von 49 Prozent der Stimmanteile unterschreitet.
In der Schweiz sind damit künftig die größten OoH-Anbieter — APG|SGA und Goldbach/Clear Channel/Neo — jeweils von den beiden größten Tageszeitungsverlagen kontrolliert.

