Die DS-Mediaplayer-Größe Brightsign positioniert sich stärker innerhalb des Digital Signage-Ökosystems – mit Brightsign Control Plus , einer neuen Premium-Stufe innerhalb seines Remote-Device-Management-Portfolios – das nun unter dem Namen Brightsign Control gebündelt ist.
Brightsign Control Plus ist eine kostenpflichtige, cloudbasierte Premium-Lösung, die Integratoren und Endnutzern einen tieferen Einblick in verteilte Signage-Netzwerke ermöglicht. Über ein zentrales Dashboard können Nutzer Aktionen für ganze Flotten von Brightsign-OS-basierten Playern konfigurieren, überwachen, aktualisieren und planen.
Die Premium-Stufe richtet sich an IT-Manager, Systemintegratoren und Betreiber mit mehreren Standorten, die Echtzeit-Überwachung und skalierbare Verwaltungsfunktionen benötigen. Insbesondere reagiert Brightsign damit auf die wachsende Nachfrage nach Tools, die eine konsistente Leistung in großen, geografisch verteilten Bereitstellungen gewährleisten.
Neue Namensstruktur
Die Standardversion von Brightsign Control – früher bekannt als BSN Control – bleibt für jeden Brightsign-Player kostenlos und wird bereits auf Hunderttausenden von Geräten weltweit eingesetzt.
Die Namensänderung kommt mit einer vereinheitlichten Namensarchitektur im Software-Portfolio von Brightsign. Brightauthor Connected ist nun Brightsign Author, BSN Content ist nun Brightsign Author Plus.
Das Rebranding signalisiert das Bestreben nach einer klareren Positionierung und einer engeren Integration innerhalb des Brightsign-Ökosystems, insbesondere da Software und Dienstleistungen zunehmend in den Mittelpunkt des Wertversprechens rücken.
RDM ist Pflicht
Die Einführung von Control Plus unterstreicht einen breiteren Markttrend: Remote Device Management (RDM) ist mittlerweile eher eine Grundvoraussetzung als ein Alleinstellungsmerkmal. Display-Hersteller integrieren zunehmend ihre eigenen Plattformen – Samsung wirbt weiterhin für seine proprietäre Fernverwaltungsumgebung, während Anbieter wie TCL und Sharp Displays mit vorinstallierten RDM-Lösungen von Drittanbietern wie Radix ausliefern.
Gleichzeitig gewinnen herstellerunabhängige Plattformen wie SignageOS an Bedeutung, da sie hardwareübergreifende Verwaltungsebenen bieten. Vor diesem Hintergrund stärkt Brightsign seinen vertikal integrierten Stack, der Hardware, Betriebssystem und nun eine erweiterte Managementebene kombiniert.
Launch auf der Infocomm
Das Unternehmen wird Brightsign Control Plus auf der Infocomm 2026 in Las Vegas demonstrieren. Dort werden auch Ergänzungen des Brightsign Built-In-Programms (BSBI) sowie neue Hardware-Partnerschaften, zum Beispiel mit Sharp, vorgestellt.
Die BSBI-Initiative ermöglicht es Displayherstellern, das Betriebssystem und die Mediaplayer-Funktionen von Brightsign direkt in Displays zu integrieren, wodurch der Bedarf an externer Hardware sinkt. Ein zunehmend attraktives Angebot, da sich die Speicherpreise in den letzten 12 Monaten verfünffacht und die CPU-Preise verdoppelt haben – was externe Media-Player deutlich teurer macht.

