Partnerschaft

Klassenzimmer-Kooperation zwischen Samsung und Aopen

Aopen und Samsung kombinieren OPS-Module mit interaktiven Displays für Schulen. Die Systeme unterstützen mehrere Betriebssysteme und zentrale Verwaltung.
Samsung und Aopen gehen eine strategische Partnerschat ein. (Foto: AOPEN)
Samsung und Aopen gehen eine strategische Partnerschat ein. (Foto: AOPEN)

Aopen und Samsung Electronics America arbeiten künftig bei OPS-Computing-Modulen und interaktiven Displays für Bildungseinrichtungen zusammen.

Die Partnerschaft kombiniert Aopens Modelle WB5116-W und Chromebox OPS mit Samsungs interaktiven Displays. Daraus entsteht eine Plug-and-Play-Lösung für großformatige Panels im Klassenzimmer. Nach Angaben der Unternehmen soll der Ansatz persönliche Endgeräte und Technik im Unterrichtsraum zusammenführen und zugleich die IT-Verwaltung vereinfachen.

Keine Bindung an Betriebssystem

Das System unterstützt ChromeOS, Windows und Linux. Intel-Core-Prozessoren treiben die Lösung an. Zudem ist sie für AI-gestützte Lernwerkzeuge wie Microsoft Copilot und Google Gemini ausgelegt. Schulen können dadurch unterschiedliche Arbeitsabläufe im Unterricht nutzen, ohne sich an ein einzelnes Betriebssystem zu binden.

Samsungs interaktive Displays bieten 4K-UHD-Auflösung, Inking mit geringer Latenz, Multi-Touch-Zusammenarbeit, drahtloses Casting und USB-C-Anschlüsse. Die OPS-Module von Aopen werden direkt in das Display eingesetzt. Das ermöglicht eine Installation, austauschbare Computing-Einheiten und eine zentrale Geräteverwaltung.

Updates aus der Ferne

Aopen teilte mit, dass sich die Chromebox OPS in die Google-Admin-Konsole einbinden lässt. Richtlinien und Updates können damit aus der Ferne verwaltet werden. Die Displays lassen sich so in bestehende ChromeOS-Geräteflotten integrieren.

Christopher Longo, Head of Sales and Marketing bei Aopen, sagte, die Zusammenarbeit solle vernetzte Lernumgebungen schaffen, in denen „Ideen zusammenkommen und Zusammenarbeit schneller wird“.

Die Lösung soll auf der ISTE 2026 vom 28. Juni bis 1. Juli in Orlando an den Ständen von Samsung und Google gezeigt werden.