Menschen lieben Rekorde. Der schnellste, das beste, die erste, davon ist jeder fasziniert. Und keine Marke fängt seit Dekaden diese Sehnsucht so geschickt ein wie das Guinness Buch der Rekorde.
Nun ist man längst nicht mehr an Buchform gebunden: In Online-Zeiten kann die Jagd nach dem nächsten Rekord ideal skaliert werden. Und das wird auch in einer ProAV-Sparte deutlich: den Drohnen, den aufsteigenden Stars der Event- und Digital Signage-Szene.
Ganz vorne im Rekordrennen liegt China; hier wurde im vergangenen Jahr mehrmals der Rekord für „die meisten Drohnen, die gleichzeitig unter Gruppenkontrolle fliegen“ gebrochen. Aktuell liegt der amtliche Guinness-Rekord bei 33.615.
Glückwunsch an China kann man da nur sagen. Das Land hält mit dem gleichen Projekt auch den Rekord für „das größte in der Luft dargestellte Bild“.
Doch andere Nationen sind auch im Rennen dabei. In Indien wurde die größte mit Drohnen dargestellte Flagge präsentiert. Die USA hält den Rekord für das größte mit Drohnen abgebildete Logo. Und für den größten Drohnen-Cowboyhut. Und der Guinness-Rekord für den größten mit Drohnen dargestellten – Achtung, jetzt kommt’s – Knochen geht nach Dubai.
Diese Art der Rekorde sollte auch deutschen ProAV-Unternehmen Hoffnung machen, in diesen erlauchten Guinness-Kreis aufgenommen zu werden. Bei den Drohnen ist die internationale Konkurrenz groß, also muss man kreativ werden: Die größte Projektion im exakten Format von 16:9,564? Das Corporate-Netzwerk mit den meisten nach Norden zeigenden Mediaplayern? Das größte DooH-Display, das an einem Montag von einem Techniker namens Dieter installiert wurde? Alles machbar. Guinness-Rekorde, wir kommen.

