Die Afterpay Arena in Sydney hat ihre Digital Signage-System komplett erneuert. Laut den Projektpartnern zählt die neue transparente LED-Installation zu den größten Australiens, ergänzt durch neue COB-Ribbon-LED-Displays.
Outsource Resource realisierte das Projekt unter der Leitung des Signage-Beraters Beyond Media. Die Installation umfasst drei transparente LED-Displays, die über dem Grand Foyer hängen. Zusammen kommen die Displays auf 84 Quadratmeter und sollen freie Sichtachsen erhalten, während sie durch die Glasfassade der Arena einen digitalen Blickfang bilden.

Statt sie direkt am Gebäude zu montieren, hängen die Displays an einer eigens gebauten Aluminium-Traverse. So können Besucher durch die Screens hindurch ins Innere der Arena blicken.
Transparente LED wird zur Architektur
Wayne Randerson, Director of Innovation & Partnerships bei Outsource Resource, sieht in Projekten wie der Afterpay Arena ein Beispiel dafür, wie sich transparente LED über klassische Display-Anwendungen hinaus entwickelt.
„Kunden suchen zunehmend nach Technologie, die sich in ein Gebäude integriert, statt einfach darauf zu sitzen“, sagt Wayne Randerson. „Transparente LED schafft diese Balance aus architektonischer Integration, visueller Wirkung und geringem Gewicht.“
Laut Wayne Randerson eignet sich die Technologie besonders für Foyers, Retail-Flächen, Flughäfen, Verkehrsknotenpunkte und Unternehmenslobbys, wo digitale Kommunikation entstehen soll, ohne Offenheit oder Tageslicht zu verlieren. Mit rund sechs Kilogramm pro Quadratmeter ist transparente LED zudem leichter als herkömmliche LED-Systeme. Das macht Installationen auch dort möglich, wo die Tragfähigkeit der Struktur bisher ein Hindernis war.

Zusätzlich installierte das Projekt P1.5 COB-Ribbon-LED-Displays im Grand Foyer und am Secondary Entry. Dazu gehört ein 28,2 Meter langes Hauptdisplay sowie weitere Ribbon-Elemente, die mit individuellen Rahmen in das bestehende Mezzanine-Geländer integriert wurden.
Michael Russo, Director of Sales & Operations bei Outsource Resource, betont, dass erfolgreiche Projekte mit transparenter LED ebenso von der Planung wie von der Displaytechnik selbst abhängen. Leichtere Displays erhöhen zwar die Flexibilität bei der Installation. Statik, Wartungszugang und Content-Design müssen aber von Beginn an mitgedacht werden, um die gewünschte architektonische Wirkung zu erreichen.

