Bei der neusten Aufführung von Mozarts Zauberflöte setzt die Volksoper Wien auf Software von Stage Precision.
Die Handlung der berühmten Oper des österreichischen Komponisten wird als Fantasiewelt eines 13-jährigen Jungen inszeniert. Unter der Regie von Lotte de Beer ersetzen animierte Projektionen die klassischen Bühnenbilder, indem ständig neue und wechselnde Landschaften zu sehen sind. Die digitalen Inhalte werden dabei auf bewegliche Flächen projiziert.
Software synchronisiert Medieninhalte
Die Software SP von Stage Precision steuert den Content. Die Plattform koordiniert das Projection Mapping und Motion Tracking. Gleichzeitig synchronisiert sie alle Medieninhalte. Sechs bewegliche Projektionsflächen bilden dabei verschiedene digitale Welten während der Aufführung.

Somit wechselt die Kulisse nicht und die Produktion kann schneller zwischen den Schauplätzen hin- und herspringen. Jedoch müssen die Projektionen jederzeit auf die unterschiedlich großen und geformten Flächen passen. Dafür erhält die Software über Sensoren Positionsdaten. Die Bühnentechnik überträgt diese Daten über das Posistagenet-Protokoll.
Algorithmus sagt Positionen voraus
Daraufhin verknüpft das System die errechneten Positionen mit der Steuerung von Licht und Medien. Dann sendet es die synchronisierten Signale an die Medienserver der Projektoren. Mit einem Algorithmus, der Positionen voraussagt, kommt es zu keinen Verzögerungen im System und die Projektionen bleiben deckungsgleich.

Lichtstellpulte aus der ETC-Eos-Apex-Serie steuern Licht und Multimedia. Die Stage-Precision-Software fungiert dabei als zentrale Plattform und verbindet Bühnenbewegungen, Projektionen und Medienwiedergabe.
Nach Angaben der Volksoper lässt sich die technische Infrastruktur künftig auch für Opern, Ballette und Musicals nutzen. Für neue Produktionen müssen lediglich Inhalte und Bewegungsabläufe angepasst werden. Neue Bühnenbilder sind dafür nicht mehr zwingend erforderlich.

