LED-Prozessoren von Brompton Technology trieben die virtuelle Produktion hinter „Believe Me“ an. Dabei handelt es sich um ein vierteiligem True-Crime-Drama des britischen Senders ITV, produziert von Etta Pictures.
Beim Dreh kam dabei eine großflächige LED-Wall zum Einsatz, um nächtliche Fahrten durch London nachzustellen, statt aufwendig vor Ort zu drehen.
London im Studio nachgebaut
Der Virtual-Production-Spezialist Fivefold Studios baute den Workflow um eine 30 Meter breite und 4 Meter hohe LED-Wand von Roe Visual auf, angetrieben von Bromptons Tessera-Prozessoren. So konnten die Schauspieler in einem stehenden Taxi arbeiten, während im Hintergrund fotorealistische Londoner Straßen liefen.
Durch den Einsatz der Technologie sparte sich die Produktion Zeit: Nach Angaben von Fivefold Studios hätte klassisches Drehen auf Londons Straßen aufwendige Nachtdrehs erfordert und somit drei- bis fünfmal länger gedauert.
Neben der Zeitersparnis erlaubte die kontrollierte Studioumgebung dem Produktionsteam, Ampeln, Fahrzeugbewegungen und weitere Umgebungsdetails für wiederholte Takes zu synchronisieren. Der Workflow gab Fivefold zudem die Möglichkeit, die komplette Farbpipeline Monate vor Drehbeginn in der eigenen F&E-Einrichtung zu testen und zu validieren, für eine gleichbleibende Bildqualität während der Dreharbeiten.

