Omnicom Media hat eine neue globale Mediaagentur gestartet: Hearts United. Sie entsteht aus dem Zusammenschluss der bisherigen Netzwerke Hearts & Science und Mediahub. Für 2025 weisen die fusionierten Agenturen ein Billingvolumen von rund 9,1 Milliarden US-Dollar aus. Die neue Agentur ist ab sofort in 40 Märkten aktiv.
Hearts & Science steigerte sein Billingvolumen zwischen 2021 und 2025 um 50 Prozent. Mediahub wuchs im selben Zeitraum um 33 Prozent. Dieses Momentum setzt sich laut Omnicom Media auch 2026 fort.
Beim New-Business-Ranking des Marktforschungsunternehmen Comvergence liegt Hearts United dadurch bereits jetzt vorn: Platz 1 in den USA mit 294 Millionen US-Dollar Neugeschäft im laufenden Jahr, Platz 3 weltweit mit 567 Millionen US-Dollar und Platz 3 in EMEA mit 242 Millionen US-Dollar.
Ihren Ansatz beschreibt Omnicom Media über vier Prinzipien: ein Geschäftsmodell, das Agenturerfolg direkt an das Kundenwachstum koppelt, AI-Einsatz in Workflows und Operating Model, ganzheitliche Planung über Plattformen, Creator und Commerce-Umfelder hinweg sowie fokussierte Experten-Teams anstelle einzelner Silos.
Ross Jenkins übernimmt EMEA-Führung
Die EMEA-Führung von Hearts United übernimmt Ross Jenkins, zuvor EMEA-CEO von Mediahub. In Deutschland leitet Dominik Scholta das Geschäft. Zuvor war er CEO von Hearts & Science Germany.
Hearts United erweitert damit das Omnicom-Media-Portfolio, zu dem auch die Schwesteragenturen OMD, Initiative, PHD und UM gehören. Omnicom Media meldet für 2026 das beste New-Business-Ergebnis aller globalen Mediagruppen: ein Neugeschäftsvolumen von 4,1 Milliarden US-Dollar, mehr als jede andere Gruppe. Zu den jüngsten Kundengewinnen zählen Adidas, Delta, Dyson, IBM, Mark Anthony Brands, Novo Nordisk, On und Subway.

