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Expansion in Asien

Aldi kauft sich bei Dali ein

Aldi findet mit Dali sein Discounter-Anagramm und investiert in die philippinische Kette. Beide Ketten haben dabei mehr gemeinsam als dieselben Buchstaben in den Namen.
Ein Dali-Store auf den Philippinen (Foto: DALI)
Ein Dali-Store auf den Philippinen (Foto: DALI)

Aldi Süd hat sich eine Minderheitsbeteiligung am philippinischen Discounter Dali gesichert. Details zur Höhe und den finanziellen Konditionen wurden dabei nicht genannt.

Die Buchstaben im Markennamen sind dabei nicht die einzige Parallele. Auch das Business-Modell des philippinischen Retailers erinnert stark an das Konzept des deutschen Discounters.

Dabei setzt Dali auf ein schlankes Sortiment aus Eigenmarken und Haushaltsartikeln zu niedrigen Preisen, verkauft über kleinflächige Nachbarschaftsläden mit niedrigen Betriebskosten. Der Discounter wurde im Frühjahr 2020 gegründet und betreibt mittlerweile ein Netzwerk von mehr als 1.300 Stores, in denen knapp eine Million Kunden täglich einkaufen.

Aldi Süd expandiert in Asien

Für Aldi Süd ist das einer der ersten Schritte in der Expansion im asiatischen Raum. Bislang ist in Fernost mit 90 Filialen in China vertreten, bei weltweit mehr als 7.500 Standorten in elf Ländern.

Gegenüber Insider PH bezeichnet Marcus Almeling, CFO bei Aldi Süd, die Investition als langfristig angelegt und verwies auf eine wachsende Nachfrage nach günstigen Lebensmitteln auf den Philippinen. „Dali hat in kurzer Zeit ein beeindruckendes Hard-Discount-Geschäft aufgebaut“, sagt er.

In seinen Filialen, dem Store-Ökosystem sowie dem Netzwerk mit lokalen Bauern und Lebensmittelherstellern sind laut Dali zudem mehr als 10.000 Jobs entstanden. Die Investition von Aldi Süd soll damit auch Dalis Expansion in kleine Ortschaften und Provinzen auf den Philippinen unterstützen.