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Gewista

DooH für Hilfetelefon

Digitale Werbeflächen sollen Hilfesuchenden den Schritt erleichtern, bei der Frauenhelpline anzurufen. Gewista und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser machen dafür das österreichische Hilfsangebot gegen Gewalt an Frauen sichtbar.
Gewista spielt Informationen zur Frauenhelpline kostenlos auf seinen DooH-Flächen aus. (Foto: Gewista)
Gewista spielt Informationen zur Frauenhelpline kostenlos auf seinen DooH-Flächen aus. (Foto: Gewista)

Gewista und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, kurz AÖF, rücken die Frauenhelpline gegen Gewalt stärker in den öffentlichen Raum. Mit der Kampagne „Lieber ein Anruf mehr!“ soll die Hemmschwelle für Betroffene sinken, zum Hörer zu greifen.

Die Aktion läuft seit Juli 2026 österreichweit. Hintergrund ist eine aktuelle Erhebung: 34,5 Prozent der Frauen in Österreich haben seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt.

Kostenlose Werbeflächen

Gewista stellt seine digitalen Werbeflächen dafür unentgeltlich zur Verfügung. Die Sujets gestaltete die Unique Werbeagentur pro bono. Bei einer Pressekonferenz in Wien stellten Gewista und der AÖF die Kampagne am 10. September gemeinsam mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner vor.

Von links: Beate Malekzadeh-Forstner, Geschäftsführerin Verein der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser, Franz Solta, CEO bei Gewista, Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung und Iga Zakrzewska, Vorständin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (Foto: Niklas Schnaubelt)
Von links: Beate Malekzadeh-Forstner, Geschäftsführerin Verein der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser, Franz Solta, CEO bei Gewista, Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung und Iga Zakrzewska, Vorständin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (Foto: Niklas Schnaubelt)

„Als österreichischer Marktführer im Bereich OoH haben wir eine enorme Reichweite, die wir verantwortungsvoll für gesellschaftlich relevante Themen nutzen wollen. Die Zahlen in den Vergleichsmonaten zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg an Anruferinnen, die von Gewalt betroffen sind, das ist ein ermutigendes Signal“, sagt Franz Solta, CEO von Gewista.

Die Frauenhelpline ist in Österreich unter 0800 222 555 rund um die Uhr kostenlos, anonym und vertraulich erreichbar. Auch für Angehörige und Freunde betroffener Frauen können sich dort Beratung einholen.

In Deutschland gibt es das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Nummer 116 016.