Bei seiner Gründung vor eineinhalb Jahren hatte der OOHA, der erste OoH-Verband Österreichs, ein zentrales Ziel: Die Schaffung einer einheitlichen Währung für die Außenwerbung im Alpenland.
Nun ist man diesem Ziel einen gewaltigen Schritt näher gekommen: Die erste Werbestellenmessung für Österreich ist veröffentlicht. Nach ausdrücklicher Zustimmung der OOHA-Mitglieder wurde den Mediaagenturen die Anzahl der Stellen nach Unternehmen, Bundesland und Werbemittel zur Verfügung gestellt.
Laut dem Verband sind die Stellen „im Sinne einer einheitlichen Gattungswährung mit den Leistungswerten VAC (Visibility Adjusted Contact), Nettoreichweite, OTS und GRP“ erfassbar – gegliedert nach DooH-Displays, Plakaten, Scrollern sowie Großformaten.

In der Gesamtheit fasst die Werbestellenmessung knapp 50.000 Außenwerbestellen. Die drei führenden Unternehmen sind der Gewista-Konzern mit 18.380 Flächen, Epamedia mit 17.901 Flächen sowie Ankünder mit 4.665 Flächen.
Gewista auch DooH-Führer
Somit existiert nun auch eine Aufstellung der allermeisten Outdoor-DooH-Flächen in Österreich. An erster Stelle steht auch hier OoH-Marktführer Gewista (535 Flächen, inklusive Tochtergersellschaften), gefolgt von Azerion (298 Flächen), Epamedia (194), dem Post-Werbefenster (177) und Monitorwerbung (90).

Noch nicht enthalten sind die DooH-Flächen von ÖBB Werbung, bei denen die Erfassung noch nicht abgeschlossen ist.
Insgesamt wurden bisher 1.635 DooH-Flächen erfasst, davon werden 608 als Großflächen ausgewiesen. Diesen stehen insgesamt 47.706 analoge Flächen gegenüber. Österreichweit herrscht die größte DooH-Dichte in der Hauptstadt Wien. Hier stehen 566 erfasste Displays und 123 Großflächen.
Reichweitenmessung geht voran
Bei der Bewertung der eingebrachten Werbestellen ist die R&C Plakatforschung und -kontrolle laut dem OOHA „in der Zielgeraden“. Noch 2026 sollen die Außenwerbestellen der OOHA-Mitglieder mit einer nachvollziehbaren Reichweite verknüpft werden.
Laut dem Verband baut das zugrunde liegende Reichweitenmodell auf internationale Referenzstudien und -richtlinien, damit Mess- und Erhebungskriterien wie Frequenz, Sichtbarkeit und Mobilität miteinander kombinierbar sind.
Franz Solta, CEO von Gewista und Präsident des OOHA, bezeichnet die Zusammenarbeit der österreichischen OOH-Unternehmen auf Basis der beschlossenen Charta als „einzigartig – weil damit eine einheitliche Währung in der Reichweiten-Messung geschaffen wurde, die den Werbekunden maximale Sicherheit und Vergleichbarkeit gibt“.

