Im SignageOS-Benchmark besteht LG UP5Q als erste Display-Plattform alle 60 Test-Szenarien und wird damit so leistungsstark wie ein Windows-PC. Der Bericht richtet sich an Integratoren, CMS-Anbieter und Endnutzer und zeigt, welche Hardware zu welchen Aufgaben passt.
Die UP5Q spielte zudem als erstes WebOS-Display lückenlos UHD-Videos mit H.265-Kodierung in beiden Ausrichtungen ab. Ein Wechsel von Full HD zu UHD führt zu keinen Leistungseinbußen. Auch drei anspruchsvolle HTML5-Workloads meistert die UP5Q – News, Wetter, Sports-Apps mit dutzenden animierten Elementen gleichzeitig.

LGs Mainstream-orientierte Serie UH5Q besteht 54 von 60 Szenarien. Sie genügt für alle Full-HD-Aufgaben: Multi-Playlist-Wiedergabe, Mixed Media, Streaming, synchrone Video Walls. Bei UHD und komplexen HTML5-Anwendungen braucht es die UP5Q.
Ein praktischerer Ansatz beim Benchmarking
Statt sich auf eine einzelne Gesamtnote zu verlassen, teilt der Bericht Ergebnisse in 15 einzelne Test-Kategorien auf und ermöglicht es den Stakeholdern, die Leistung direkt an die Anforderungen ihrer Implementierung abzugleichen.
Ein Kunde, der beispielsweise ein Full-HD-Menü-Board-Netzwerk plant, kann andere Kriterien bewerten als ein Betreiber, der ein UHD-Lobby-Display im Unternehmen einsetzt oder eine synchronisierte Multi-Screen-Videowall. Dieser granulare Ansatz macht es Integratoren und Endnutzern leichter zu bestimmen, welche Hardware-Ebene am besten zu ihrer Content-Strategie passt.
Der Benchmark vergleicht auch beide LG-Display-Ebenen mit einem dedizierten Windows-11-basierten Mediaplayer und bietet damit eine nützliche Referenz für Projekte, bei denen externe Rechenleistung weiterhin Teil der Design-Überlegung ist.
- SignageOS-Benchmarking (Foto: SignageOS)
- SignageOS-Benchmarking (Foto: SignageOS)
SoC-Displays schließen die Leistungslücken schneller
„Jede SoC-Generation, die wir testen, schließt Lücken, die die vorherige nicht konnte“, sagt Lukas Danek, CPO und Co-Gründer von SignageOS. „WebOS 4.0 hatte Probleme mit gleichzeitigen Wiedergabelisten, WebOS 6.0 löste das, aber nicht UHD, und jetzt hat UP5Q diese Lücke auch geschlossen. Der Schluss für Käufer ist: SoC-Displays holen bei den Mainstream-Anforderungen der Signage nicht mehr auf. Sie haben sie bereits überflügelt, und die Frage ist geworden, wie viel Leistungsreserve man für das Kommende haben möchte.“

Derzeit treiben Speicherpreise die Kosten für externe Player nach oben. Das macht SoC-Displays wirtschaftlich noch attraktiver. Nur bei großen AI-Projekten, hochinteraktiven Anwendungen und komplexen Installationen bleibt dedizierte Hardware sinnvoll. Viele Standard-Deployments laufen jetzt nativ auf dem Display.
Was das für den Markt bedeutet
Der Report validiert LGs WebOS-Strategie unabhängig. Für Integratoren zeigt er praktisch, welche Hardware zu welcher Aufgabengröße passt.
Wichtiger noch: Die Branche verabschiedet sich von der Frage, ob SoC-Displays „gut genug“ sind. Die neue Frage heißt: Welche Leistungsklasse bietet mir das beste Preis-Skalierungs-Verhältnis?



