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AV-Monitoring

Axion Displays testet Wartungsplattform Radar

Temperatur, Lüfter, Stromverbrauch: Axion Displays will Ausfälle in AV-Installationen früher erkennbar machen. Zunächst testen ausgewählte Kunden die Software.
So stellt sich die KI ein Remote Device Management in einem Digital Signage-Netzwerk vor. (Symbolbild; Foto: KI/Adobe Firefly)
So stellt sich die KI ein Remote Device Management in einem Digital Signage-Netzwerk vor. (Symbolbild; Foto: KI/Adobe Firefly)

Axion Displays testet mit ausgewählten Kunden die webbasierte Plattform Radar. Die Software überwacht AV-Geräte in Echtzeit und meldet Auffälligkeiten automatisch.

Der Distributor aus Reutlingen entwickelte Radar selbst. Das Ziel ist laut Roderick Bokdam aus dem Marketing von Axion Display, über das „reine Reagieren auf Geräteausfälle“ hinauszugehen.

Dafür sammelt Radar Betriebsdaten, wie beispielweise die Temperatur, Lüfterdrehzahl, Stromverbrauch und Gerätestatus. Zudem werden weitere Umgebungswerte in die Analyse eingespeist wie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

Aus dieser Sammlung leitet die Plattform einen Normalzustand ab. Weichen Werte davon ab, schlägt sie Alarm. Nutzer können zudem eigene Regeln festlegen. Überschreitet ein Gerät etwa einen Temperaturgrenzwert, informiert Radar das Serviceteam oder schaltet das Gerät ab.

Über Standardprotokolle und eigene Geräteprofile bindet Radar auch Produkte anderer Hersteller und bestehende Installationen ein. Systemintegratoren sehen zudem Garantiedaten, Firmware-Stände und Wartungsprotokolle, womit die Wartung als ständiger Service angeboten werden kann.

Axion kündigt an, dass die Wartungsplattform nach dem Test in den Markt eingeführt wird.