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Black-Friday-Studie

Wer zu spät wirbt, verliert

Otto Advertising hat 1.000 Online-Shopper zu ihren Black-Friday-Plänen befragt. Viele recherchieren wochenlang, entscheiden aber erst in der Aktionsphase.
Otto Advertising hat eine Studie zur Kaufbereitschaft der Online-Shopper zum Black Friday veröffentlicht. (Foto: Ashkan Forouzani / Unsplash)
Otto Advertising hat eine Studie zur Kaufbereitschaft der Online-Shopper zum Black Friday veröffentlicht. (Foto: Ashkan Forouzani / Unsplash)

79 Prozent der Otto-Kunden wollen in der diesjährigen Black-Friday-Phase einkaufen. Unter allen Online-Shoppern in Deutschland sind es 71 Prozent. Das zeigt das Retail Media Insights Barometer, das Otto Advertising veröffentlicht hat.

Der Werbevermarkter des Onlinehändlers Otto befragte dafür 1.000 Online-Käufer in Deutschland. Die eine Hälfte kauft bei Otto ein, die andere auch auf anderen Plattformen.

Recherche beginnt früh

52 Prozent der befragten Otto-Kunden suchen schon Wochen oder Monate vor dem Aktionstag nach Produkten und Angeboten. Unter allen Online-Shoppern sind es 41 Prozent. Festgelegt haben sie sich damit noch nicht.

69 Prozent der Otto-Kunden warten mit bestimmten Anschaffungen gezielt auf den Black Friday. Unter allen Online-Shoppern sind es 63 Prozent. Zugleich kaufen 64 beziehungsweise 56 Prozent in der Aktionsphase Produkte, die sie nicht geplant hatten.

„Black Friday findet längst nicht mehr an einem einzigen Tag statt, sondern erstreckt sich teilweise über Wochen. Für Werbetreibende bedeutet das: Sichtbarkeit und Markenpräsenz sollten bereits deutlich vor dem eigentlichen Aktionszeitraum aufgebaut werden“, sagt Markus Vones, Division Manager Sales & Account Management bei Otto Advertising.

Mehr als 200 Euro im Black-Friday-Budget

56 Prozent der Otto-Kunden und 45 Prozent aller Online-Shopper wollen mehr als 200 Euro ausgeben. 22 beziehungsweise 16 Prozent rechnen mit höheren Ausgaben als im Vorjahr. Der ausschlaggebende Grund für einen Kauf sind in beiden Gruppen günstige Angebote, jeweils rund 55 Prozent nennen ihn. 43 Prozent erledigen zum Black Friday länger geplante Anschaffungen.

Deutlich auseinander liegen die Gruppen bei Produkten, die sich die Befragten sonst nicht leisten würden. 37 Prozent der Otto-Kunden nennen diesen Grund, bei allen Online-Shoppern sind es 27 Prozent.

Loyalität trifft Neugier

66 Prozent der Otto-Kunden und 62 Prozent aller Online-Shopper bleiben auch zum Black Friday bei ihren bevorzugten Marken. Ebenfalls je 66 Prozent würden bei einem günstigen Preis zu einer bislang unbekannten Marke greifen.

Mehr als die Hälfte der Online-Shopper sind zum Black Friday offener für neue Marken. (Grafik: OTTO Advertising)
Mehr als die Hälfte der Online-Shopper sind zum Black Friday offener für neue Marken. (Grafik: OTTO Advertising)

59 beziehungsweise 53 Prozent fühlen sich in der Aktionsphase offener für neue Marken. Als Informationsquelle dient 27 Prozent der Otto-Kunden Werbung auf Websites und in Apps. Unter allen Online-Shoppern sind es 19 Prozent.

Unterhaltungselektronik bleibt die wichtigste Kategorie. 54 Prozent der Otto-Kunden und 56 Prozent aller Online-Shopper planen hier Käufe. Es folgen Haushalt und Küche mit 46 und 47 Prozent sowie Mode mit 40 und 38 Prozent. Den größten Abstand zeigt die Studie bei Möbeln und Heimtextilien. 35 Prozent der Otto-Kunden wollen in diesem Bereich kaufen, unter allen Online-Shoppern sind es 25 Prozent.