Laut einer Sony-Studie melden 89 Prozent der deutschen AV-Entscheider mehr Nachfrage nach Technik für den Arbeitsplatz, bezogen auf die letzten drei Jahre. 39 Prozent sehen sogar einen deutlichen Anstieg.
Die deutschen Antworten stammen aus einer Umfrage unter 458 Entscheidern, die auch Großbritannien und Frankreich einschloss. Sie lief vom 27. August bis 3. September. Die Ergebnisse fließen in den Bericht The Anywhere Workspace ein, den Sony zum Download anbietet.
Die Befragung führte Obsurvant im Auftrag von Sony durch und holte sich dafür die Meinung von 150 Entscheidern auf Managementebene in Deutschland ein.
Am meisten Geld für Technik fließt laut 59 Prozent in Besprechungsräume. Schulungsräume nennen 55 Prozent, Mehrzweckräume 48 Prozent. Die Ansprüche schwanken je nach Projekt und Raum stärker als vor fünf Jahren, sagen 56 Prozent.
57 Prozent benötigen pro Standort oder Projekt vermehrt verschiedene Displaygrößen. Mehr Nachfrage nach besser ausgestatteten Displays melden 55 Prozent.
AI und Automatisierung am höchsten priorisiert
58 Prozent zählen AI und Automatisierung zu ihren obersten Prioritäten, wenn sie in Arbeitsplatztechnik investieren. Laut Sony liegt kein anderer Faktor höher. Für 65 Prozent zählt zukunftssicherer Technikkauf zu den größten Hürden, auch mit Blick auf AI. 61 Prozent erwarten binnen zwei Jahren besonders stark steigende Ausgaben für AI-gestützte Zusammenarbeit. 47 Prozent halten AI-gestützte Arbeitsplatztechnik für den größten Trend in diesem Zeitraum.
„Das durchschnittliche Büro gibt es nicht mehr. Unternehmen, die ihre Planung weiterhin so ausrichten, als existiere es noch, steuern darauf zu, alle paar Jahre alles auszumustern und zu ersetzen“, sagt Adam Dover, Senior Trade & Corporate Marketing Manager bei Sony Professional Displays and Solutions Europe.

