Digitale Außenwerbung ist in der Schweiz noch ein Randthema, aber die Branche glaubt fest an das Wachstum

Digitale Außenwerbung ist in der Schweiz noch ein Randthema, aber die Branche glaubt fest an das Wachstum

Hoffen auf den Durchbruch

Digital out of Home gibt es in der Schweiz schon seit geraumer Zeit, doch der Durchbruch ist bisher ausgeblieben. Große Hoffnungen ruhen nun auf dem Roll-out in insgesamt sechs Bahnhöfen, der endlich für Akzeptanz und Verbreitung des Mediums sorgen soll. Denn vielleicht noch mehr als die andern DACH-Länder kämpft die Schweiz um nationale Netzwerke und Standards, die Agenturen und Werbekunden locken könnten.

Ein kurzer Blick zurück in die Geschichte von AdScreen, wie die digitale Außenwerbung in der Schweiz heißt: 1995 startete die Post das erste Netzwerk unter dem Namen Canal Jaune. Heute heißt es Canal Poste und bietet an 234 Standorten ein Programm aus posteigenen Informationen und Werbung. Viel ist seitdem nicht passiert, nennenswert sind nur noch die Netzwerke der Neo Advertising SA und der Valora. Nun macht die Affichage-Tochter e-Advertising einen Schritt nach vorn: An sechs Schweizer Bahnhöfen hat sie insgesamt 43 sogenannte ePanels installiert. Auf den 82 Zoll-Bildschirmen im Portraitformat läuft Werbung und das scheinbar mit Erfolg, denn die ersten Wochen und Monate waren bereits schnell ausgebucht. Die e-Advertising plant nun zu expandieren, mit dem Ziel an 30 bis 40 Standorten präsent zu sein. Die Schweizerischen Bundesbahnen jedenfalls werden dem nicht im Wege stehen und haben bereits mit e-Advertising einen entsprechenden Rahmenvertrag geschlossen.

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