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Ströer glänzt mit Digital

- Gute Nachrichten bei Ströer: Das bereinigte Jahresergebnis für 2015 hat sich nahezu verdoppelt, die Digitalisierung geht zügig voran – und im ersten Quartal 2016 wird ein organisches Wachstum von 10% erwartet. von Thomas Kletschke

LED Screen von Ströer (Foto: Ströer)

LED Screen von Ströer (Foto: Ströer)

Digital-out-of-Home, Mobile und Online sorgen bei Ströer für anhaltend gute Laune: Die Ströer SE konnte den profitablen Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen und präsentierte jetzt die vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2015.

Der Jahresumsatz gemäß den vorläufigen Geschäftszahlen steigerte sich um mehr als 14% auf 824 Millionen Euro mit einem organischen Umsatzwachstum von 10%. Im Rahmen des Transformationsprozesses zeigt sich das Digital Segment als deutlicher Wachstumstreiber

Die Erweiterung des Portfolios der digitalen Geschäftsbereiche von Ströer sei ein zentraler Eckpfeiler der neuen digitalen Multi-Channel-Strategie und stütze den erfolgreichen Kurs, teilte das börsennotierte Unternehmen mit. Das deutsche OOo-Geschäft profitiere ebenfalls deutlich von der Digitalisierung sowie der gestiegenen Relevanz von Ströer als einem der stärksten deutschen Vermarkter.

Im Jahr 2016 wird Ströer rund 40% seiner Umsätze im Digitalsegment erwirtschaften, hatte der Konzern bereits Ende 2015 mitgeteilt. Langfristiges Ziel ist es, den Umsatzbeitrag der Digitalsparte in den kommenden Jahren auf 50% zu steigern.

Der Digitaltrend hat Auswirkungen: Klassisches Out-of-Home wird auf Konzernebene tendenziell weniger wichtig – ist aber immer noch eine wichtige Säule. „Wir haben es geschafft, ein einzigartiges Geschäftsmodell zu etablieren und erfolgreich unsere Transformation hin zu einem digitalen Multi-Channel-Medienhaus vollzogen. Diese Entwicklung wird dadurch beispielhaft illustriert, dass der Umsatz mit unserem ursprünglichen Kernprodukt, den traditionellen Billboards, in diesem Jahr weniger als 15% des gesamten Konzernumsatzes ausmachen wird“, so Udo Müller, CEO Ströer SE, in der Mitteilung.

Man könne einen „sehr guten Jahresstart in allen Geschäftsbereichen verzeichnen“. Ströer erwartet demnach einem Konzernumsatz zwischen 1,1 Milliarden Euro und 1,2 Milliarden Euro für 2016. „Für das erste Quartal 2016 rechnen wir mit einem organischen Wachstum von bis zu zehn Prozent“, wird der Vorstandschef zitiert.

Alle Zahlen des Geschäftsjahres 2015 sind vorläufig und noch nicht testiert.

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