Außenwerbung Österreich

Infocreen vernetzt sein Fahrgast TV mit Citybike Wien

- Der österreichische Fahrgast TV-Sender Infoscreen zeigt in Bussen und Trams nun Echtzeitinformationen zur Verfügbarkeit von Citybikes. Ein Pilotversuch wurde nun in den Regelbetrieb überführt. von Thomas Kletschke

Wiener Linien Geschäftsführer DI Eduard Winter und Infoscreen Geschäftsführer Franz Solta (Foto: Gewista)

Wiener Linien Geschäftsführer DI Eduard Winter und Infoscreen Geschäftsführer Franz Solta (Foto: Gewista)

Das Netzwerk von Citybike Wien ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. An 121 Stationen können derzeit Fahrräder ausgeborgt werden. Jetzt sind diese mit den Öffis der Bundeshauptstadt vernetzt. Via Infoscreen werden die Fahrgäste der Wiener Linien vor jeder Haltestelle automatisch über die aktuelle Verfügbarkeit von Citybikes informiert. Dafür hat der Fahrgast TV-Sender eine Software entwickelt, die auf den Server von Citybike Wien zugreift, die Zahl der Fahrräder in der Station abfragt und in Echtzeit in Straßenbahnen und Bussen anzeigt. Seit August war der Service im Probebetrieb, seit Anfang September 2016 ist er flächendeckend im Einsatz.

„Die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel wird immer beliebter“, freut sich Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien. „Mit unserer Handy-App ‚qando‘ können Citybike-Standorte bereits abgefragt werden. Mit der Anzeige in Bus und Bim können wir unseren Fahrgästen einen wichtigen Mehrwert bieten.“ Jetzt erscheint auf den Infoscreens in den Fahrzeugen neben den Umsteigemöglichkeiten auf andere Linien auch die Anzahl der Fahrräder, die in der nächsten Haltestelle zum Ausleihen bereit stehen werden. Weil die Daten dafür direkt vom Citybike Wien-Server abgefragt werden, erscheint die Anzeige am Screen in Echtzeit.

Obwohl in Wien mittlerweile 1.500 Citybikes zur Verfügung stehen, werden Fahrräder zu Stoßzeiten in bestimmten Stationen immer wieder knapp. Darüber zu informieren, hat einen wichtigen Nebeneffekt, ist Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta überzeugt. „Damit weisen wir auch knapp 500 Millionen Fahrgäste in Bus und Bim pro Jahr darauf hin, dass es auch einen öffentlichen Individualverkehr gibt, der billig, umweltschonend und gesundheitsfördernd ist.“

Die Zusammenarbeit zwischen Wiener Linien, Citybike Wien und Infoscreen sei richtungsweisend für die zukünftige Rolle von Medien in Smart Cities. Infoscreen wolle sich zum Leitmedium der Smart Cities entwickeln, so Solta weiter, der ab Januar 2017 die Geschäfte der Infoscreen Österreich-Mutter Gewista leiten wird.

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