Diese Informationen brauchen Mediaplaner

- Obwohl Instore-TV noch zum Below-the-line-Marketing gezählt wird, stehen die Chancen gut, dass es als neues Medium in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Dazu ist es allerdings notwendig, dass ein Digital-Signage-Netzwerk eindeutig charakterisiert wird. von Oliver Schwede

Ähnlich wie in der Online-Werbung oder im Fernsehen müssen Mediadaten vorliegen, die dem Planer ein möglichst detailliertes Bild über das Netzwerk vermitteln und die Kosten vergleichbar und transparent darlegen. Die Informationen sollten klar strukturiert und einfach zu erfassen sein. Immerhin müssen sich Mediaplaner mit einer Vielzahl von Medien beschäftigen. Dementsprechend bleibt wenig Zeit, sich um scheinbar exotische Werbegattungen zu kümmern.

Hier eine Checkliste von Informationen und Hilfsmitteln, die den Mediaplanern das Leben erleichtern:

  1. Reichweite: Wie viele potenzielle Kunden erreicht das Netzwerk?
  2. Zielgruppen: Welche Klientel kann das Netzwerk erreichen? Dazu sind vor allem demografische Erhebungen von großem Nutzen (Alter, Einkommen und Kaufkraft). Ideal wäre eine demografische Verteilung über Wochentage und Tageszeiten.
  3. Verteilung des Netzwerks auf die acht Nielsen-Gebiete
  4. Verweildauer der Kunden in den Lokationen
  5. Anzahl und Platzierung der Screens in den einzelnen Lokationen
  6. Dauer und Aufbau der Werbe-Loops
  7. Informationen über die anderen Werbekunden
  8. Informationen über das Infotainment-Programm
  9. Standardisierte Werbeformate (bspw. Bildschirmauflösungen)
  10. On- oder Offline-Berechnungstools
  11. Rabattierungsmodelle
  12. Transparente Kalkulationen
  13. Informationen zum Clipping

Wenn einem Mediaplaner diese Informationen übersichtlich und schnell verdaubar vorliegen, steigen die Chancen, dass er das Netzwerk in seiner Planung berücksichtigt.

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