Die Display-Zukunft ist grün

- Display-Produkte, die unter der Prämisse „Green Solutions“ gefertigt sein sollen. von Oliver Schwede

Dabei identifiziert das taiwanesische Unternehmen vier Bereiche, in denen sich die ökologischen und nachhaltigen Technologien umsetzen lassen.

  • Engergieeinsparung
    Dazu setzt AUO auf AMVA-III-Technik, die einen Kontrast von über 5000:1 erzeugen soll, bei gleichzeitig geringerer Absorption des Backlights. Außerdem wird zusätzlich zu den Subpixeln RGB noch ein weißes Subpixel mit eingeführt (RGBW). Dadurch soll die Helligkeit um 30 % gesteigert und die Leistungsaufnahme um bis zu 20 % gesenkt werden.
  • Materialeinsparung
    Die Farbfilter der einzelnen Subpixel werden bei AUO mittels Inkjet-Technik aufgebracht. Das Drucken der Farbfilter reduziert den Materialeinsatz um ein Drittel und verringert den Verbrauch von Chemikalien.
  • LED-Backlight
    Dadurch vermeidet AUO den Einsatz von bleihaltigen Backlights, auch CCT (cold cathode tube) genannt. Durch das Dimmen einzelner LED-Blöcke (16 × 8) lässt sich darüber hinaus der Kontrast des Displays erheblich steigern.
  • Schlankes Design
    Nur 10 mm dünn ist das Panel eines 42-Zoll-LC-Displays, das AUO auf der SID vorstellt. Möglich macht dies der Einsatz von LEDs und Schaltungen, die direkt auf das Substrat aufgebracht werden (Chip on Glass).

Insgesamt eine ebenso spannende wie wichtige Entwicklung. Displays gehören in der Regel zu jeder Digital-Signage-Installation dazu. Es ist nur ein Frage der Zeit, wann jemand nachfragt, ob der massive Einsatz von Displays überhaupt eine ökologische Berechtigung hat. Dann ist es gut, wenn man Energieeffizienz und nachhaltige Produktion in die Waagschale werfen kann. (eca)

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