Rekordumsatz von i-Vision China mit Open-Loop

Demnach stiegen die Umsätze im Q1 2008 um 304,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In harter Währung ausgedrückt bedeutet dies einen Anstieg von USD 493 Werbeeinnahmen pro Sendestunde in Q1 2008 gegenüber USD 474 in Q4 2007 und USD 184 im Q1 2007.

Der Anteil der durchschnittlich verkauften Werbezeiten lag im ersten Quartal dieses Jahres bei 6,24 Minuten pro Sendestunde im Vergleich zu 3,81 Minuten vor einem Jahr.

Obwohl die Belegung mit Werbung damit nur zwischen 10 und 15 % liegt, konnte i-Vision China damit einen Gewinn von USD 5,4 Mio. erzielen. Genügend Geld, um den Ausbau des Netzwerks weiter voranzutreiben.

Die Zahlen geben Anlass zum Optimismus. Obwohl es in Deutschland kein Netzwerk vergleichbarer Größe gibt, kann man daraus schließen, dass ein rein durch Werbung refinanziertes Netzwerk auch bei uns funktionieren wird. Ein Ansporn für alle Unternehmen, die in einen massiven Ausbau ihres Netzwerkes investieren.

Aktuell stellt sich nur die Frage, wer die notwendigen finanziellen Mittel in der Hinterhand hält und wie schnell so ein Ausbau in Europa zu bewerkstelligen ist. Nur wenige Unternehmen im Bereich von Digital Signage sind in der Lage, diesen Kraftakt zu bewältigen. Umso mehr muss man auf die Big Players achten, die sich diesem lukrativen Markt nun zuwenden.

Der Branche steht eine Konsolidierung bevor, die eine reinigende Wirkung haben wird. Der technologische Vorsprung, den einige Unternehmen sich in Deutschland erarbeitet haben, wird nicht davor schützen, dass sich ein finanzstarker Investor einen großen Teil des Kuchens schnappen wird. Ausländische Investoren beobachten den deutschen Markt genau und haben eine entsprechende Strategie in der Schublade. (eca)

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