Zufriedene Besucher auf der 42media-group-Roadshow

Zum Auftakt gibt es einen Überblick über den aktuellen Markt. Oliver Schwede von invidis consulting berichtet über die sich entwickelnden Marktkonstellationen und die Herausforderungen, mit denen sich die Branche in den nächsten Monaten auseinandersetzen muss. Danach folgt Achim Fringes, seines Zeichens praxiserprobter Einzelhändler und seit einigen Jahren Spezialist für das Thema Neuromarketing.

Der Autor des Buches „Brainshopping“ setzt die Akzente seines Vortrages auf die Emotionen am PoS – für die meisten Zuhörer absolutes Neuland. Dennoch war die Resonanz überwältigend. Achim Fringes erläutert in seiner lockeren und unterhaltenden Art, wie Bilder und Botschaften in den richtigen Kontext einzubetten sind, um den maximalen Erfolg am PoS zu erzielen. Selbst alte Hasen aus der Retail-Branche versetzten die neuen Erkenntnisse ins Staunen. Fringes versteht es, das Thema Neuromarketing nicht nur zum Selbstzweck aufs Tapet zu bringen. Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis beweist er, dass Neuromarketing nicht nur verkaufsfördernd wirken kann, sondern essenziell für die Markenentwicklung eines Unternehmens ist.

Dr. Mackensen Media BroadcastDer zweite Teil des Workshops zielt auf Best Practice ab. Dr. Philip Mackensen von Media Broadcast erläutert an Beispielen, welche Rolle eine Generalunternehmens in einem Digital-Signage-Projekt spielt. Dabei geht es nicht um Selbstbeweihräucherung, sondern darum, die grundlegenden und essenziellen Dienstleistungen herauszuarbeiten, die ein GU in einem Projekt leisten muss. Schnell wird klar, dass es um Leistungen geht, die jenseits des „Han & Bang“ anfallen. Das Spektrum reicht vom zentralen Einkauf über das Projektmanagement, die Koordination aller Projektpartner und die Erfüllung von Service Level Agreements bis zur Evaluation.

Peter Dombrowski, CMO der 42media group, erklärt am Beispiel von MediMax, welche Lösung auf Basis der hauseigenen Oxygen-Software realisiert wurde, um MediMax einen eigenen Instore-TV-Kanal bereitzustellen. Die besondere Herausforderung dabei: den Content auf Displays mit unterschiedlichsten Auflösungen auszugeben, ohne mit verschiedenen Kanälen zu arbeiten. Wie dies umgesetzt wurde, bleibt ein Geheimnis der 42media group. Nur so viel verrät Dombrowski: „Es war technisch alles andere als trivial.“ Erstmalig zeigt nun 42media, wie und mit welchen Argumenten MediMax seine Franchise-Nehmer vom Instore-Konzept erfolgreich überzeugt.

Panasonic, vertreten durch Key Account Manager Peter Goldschmidt, wartet ebenfalls mit Best Practice auf. Auf einem 58-Zoll-Touch-Display zeigt er visuell ungewöhnliche Inhalte, die die Hamburger Agentur Headquarters auf Basis der Ventuz-Software erstellt hat. Die Software erlaubt ein dreidimensionale Navigation durch den Content.

Das Highlight der Roadshow stammte ebenfalls von Panasonic: Anstelle eines Projektors werden die Vorträge auf dem gigantischen 102-Zoll-Plasma gezeigt. Glück für alle Roadshow-Teilnehmer: Der Display ruht in einem elektrisch betriebenen Spezialständer, der den Screen auf 160 cm Höhe fährt und das Display ebenso einfach in die rollbare Transportbox manövriert – Technik für Männer.

Zum Abschluss zeigt Jörg Tiemann, Projektmanager bei Schnepel, wie wichtig Halterungen in einem DS-Projekt sind. Ob Wand- oder Deckenhalterungen, Schnepel hat für alle Anwendungsfälle die passende Halterungen im Portfolio, die nach strengen Sicherheitsnormen geprüft sind. Für alle Besucher, die Ungewöhnliches erwarten, zeigt Jörg Tiemann den TV-Skin: mehr als ein gewöhnlicher Einbaurahmen, denn das Schutzgehäuse kann mit einem CI-Branding versehen werden. Der Vorteil: mehr Platz auf dem Screen, da das Logo ja schon auf dem Rahmen prangt – selbstverständlich auch bei ausgeschaltetem Content. (eca)

One thought on “Zufriedene Besucher auf der 42media-group-Roadshow

  1. Obwohl ich eine längere Anreise nur für diese Vorträge hatte, möchte ich sagen, hat es sich gelohnt. Ich habe neue Ideen mitgenommen und die Vorträge waren sehr kurzweilig. Weiterhin hat mir das Engagement der Referenten gefallen, auch wenn der Saal nicht voll war.Zwischndurch konnten fachliche Gespräch geführt werden.
    Ich kann diese Roadshow auf jedenfall empfehlen.
    Peter Willumeit

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