Liebesbekenntnisse in der Berliner U-Bahn

- An Berlin scheiden sich die Geister. Die einen streiten heiß und innig für die Bundeshauptstadt, die anderen verfluchen die Metropole, auch wegen der berühmt-berüchtigten Berliner Schnauze. Aber die Berliner arbeiten an ihrem Image. Mit der Kampagne „Be Berlin“ geht die Hauptstadt auch neue Wege im Bereich der neuen Medien. von Oliver Schwede

Bild: Berliner Fenster

Im Berliner U-Bahn-TV wird täglich nun der „Grund des Tages“ bekanntgegeben, warum Berlin liebenswert ist. Dabei setzen die Verantwortlichen auf den Einsatz von QR-Codes. Die Quick-Response-Codes werden auf den Bildschirmen des Fahrgast-TVs angezeigt und sollen von den Fahrgästen mit dem Handy abfotografiert werden. Die QR-Codes enthalten eine Internet-Adresse, auf der die Fahrgäste dann ihren Vorschlag, warum Berlin so liebenswert ist, abgeben.

Kampagnenmanager Michael Sodar stuft den Einsatz der QR-Codes als Experiment ein. Das „Berliner Fenster“, so der Name des Fahrgast-TVs, betreibt 3768 Doppelmonitore in 1106 Wagen. Täglich können ca. 1,5 Mio. Fahrgäste das Programm des Berliner Fensters verfolgen. Dementsprechend gespannt sind die Verantwortlichen, wie die Resonanz auf die QR-Codes ausfallen wird. (eca)

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.