Scala 5 mit neuem Release

- Scala hat heute die vierte Version seiner Connected Signage Software angekündigt. Das neue Release soll noch in diesem Quartal (Q4/2008) erhältlich sein. Mit Version 4 will Scala eine breite Anzahl zusätzlicher, neuer Funktionen einführen. von Oliver Schwede

Bild: Scala

Um Anwendungen von Drittanbietern an die Funktionen des Scala Content Managers koppeln zu können, verfügt der Scala Content Manager nun über eine Web-Services-Anwendungsschnittstelle.

Ab der Version 4 wurde die erste Phase der Einbindung des Scala Ad Managers in den Scala Content Manager durchgeführt. Der Ad Manager (früher Charting Pro) soll ein weit reichendes Werbemanagement für digitale und auch traditionelle Signage-Anwendungen ermöglichen. Nun besteht die Möglichkeit, Medienelemente an Aufträge zu koppeln, mit einem Kanal- und Zeitplanmanagement zu arbeiten, die automatische Erstellung von Wiedergabelisten für den Scala Content Manager gemäß vertraglich vereinbarter Werbung umzusetzen, das Erstellung von Proof-of-Playback-Berichten gegen Verträge und den Einbau von Event- und Zeit-Triggern in Anzeigen zu realisieren.

Außerdem unterstützt der Scala Content Manager ein Berichtsmodul, das detailliert auflistet, welche Medien an welcher Stelle abgespielt werden. Um eine Wiedergabeliste zu bestimmten Zeitpunkten bzw. in regelmäßigen Abständen abzuspielen, wurden außerdem Zeit-Triggerfunktionen eingebaut. Neue Medienplayback-Kontrollen sollen darüber hinaus den Netzwerkmanagern ermöglichen, die Sequenzen sowie die Anzeige zeitlich eingeplanter Inhalte flexibel zu kontrollieren.

Der Version 4 des Scala Content Managers bietet nun Multinetzwerk-Support von nur einem Scala Content Manager aus. Diese Funktion stellt Netzwerkmanagern, die für ihre Kunden mehrere Netzwerke bedienen, sämtliche notwendigen Werkzeuge zur Verfügung.

Der Scala Designer wird außerdem Photoshop-freundlicher. Zur Konvertierung von in Photoshop aufeinander geschichteten Bestandteilen (Layern) in das Scala-Script wurde das Programm eines Drittanbieters integriert. Die aufeinander aufbauenden Eigenschaften des Designs sollen damit erhalten bleiben. Um die Erstellung von interaktiven Inhalten reibungsloser, schneller und qualitativ hochwertiger zu gestalten, soll laut Pressemitteilung außerdem der Flash Support stark verbessert worden sein. Peter Cherna, Vice President der Abteilung Forschung und Entwicklung für Scala:

„Kundenfeedback und Branchentrends stellen Schlüsselbestandteile dar, wenn es darum geht, wie Scala unsere Entwicklungsressourcen schwerpunktmäßig einsetzt. Scala bietet nach wie vor das höchst mögliche Qualitätsniveau, damit unsere Kunden überall auf der Welt noch mehr Erfolg mit ihren Digital-Signage-Einsätzen erzielen.“

Besondere Punkte der Version 4 sind:

  • Web Services für den Content Manager
  • Koppelung des Ad Managers an den Content Manager über Web Services
  • Medien-Playback-Kontrollen, Zeittrigger und Playback-Auditberichte
  • Multi-Network-Content-Manager-Unterstützung
  • Verbessertes Playback
  • Schnittstellenverbesserungen

(eca)

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