Der österreichische Out-of-home-Markt wächst 2009

- Die Focus-Werbetrends für das Jahr 2009 sind aus Sicht der Out-of-home-Medien mehr als erfreulich: Trotz stagnierender oder sogar rückläufiger Wirtschaft wird die Außenwerbung an Bedeutung gewinnen und Zuwachszahlen erzielen. von Oliver Schwede

Bild: Gewista

Gewista-CEO Karl Javurek zur Focus-Studie:

„Diese Prognose bestätigt, dass Out of home auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht an Attraktivität verliert. Ganz im Gegenteil – laut Focus werden wir sogar noch zulegen. Die werbetreibende Wirtschaft hat erkannt, dass die Kosten-Nutzen-Effizienz bei Out-of-home-Werbung sehr hoch ist und zahlreiche andere Werbemöglichkeiten übertrifft.“

Die Focus-Werbetrends 2009 prognostizieren etwa bei Werbeumsätzen bis 600.000 Euro für den Werbeträger City Light eine Zuwachsrate von 6,3 % und beim klassischen Werbemedium Plakat ein Plus von immerhin 3,3 %. In puncto Attraktivität liegt City Light im Vergleich mit anderen Werbemöglichkeiten ganz weit vorne: Auf einer fünfteiligen Schulnotenskala wurden City-Light-Poster von den Werbeagenturen mit der beeindruckenden Note von 1,4 beurteilt.

Neben der Kosten-Nutzen-Effizienz sieht Javurek als weiteren Grund für die erfreulichen Aussichten auch die Anstrengungen, die in den letzten zehn Jahren von der Gewista unternommen wurden, um Out of home am österreichischen Markt verstärkt zu positionieren:

„Wir haben viel für den Außenwerbemarkt getan und neue Out-of-home-Medien etabliert. Innovationen wie etwa City Lights, Rolling Boards, Infoscreen und City Bike haben nachhaltig zur Attraktivität beigetragen. Dass in wirtschaftlich schwierigen Phasen Zuwachsraten erzielt werden können, beweist die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges.“

Javurek verweist im Zusammenhang mit künftigen Innovationen auch auf die neue, gemeinsam mit Epamedia in Planung befindliche Marktforschung:

„Um die Kraft von Out of home noch besser belegen zu können und transparenter zu machen, werden ab 2011 elektronisch erhobene Daten zur Verfügung stehen, die valid darüber Auskunft geben werden, wie frequenzstark die einzelnen Out-of-home-Medien sind. Werbung im urbanen Raum wird künftig eine noch stärke Bedeutung erhalten. Die Statistiken zeigen, dass sich immer mehr Menschen in großen Städten und Metropolen bewegen werden, die Mobilität wird weiter zunehmen. Mit Out-of-home-Werbung erreicht man kostengünstig die größtmögliche Zielgruppe.“

(eca)

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